
undenkbar
Etwas, das man sich nicht vorstellen kann oder will, weil es extrem unwahrscheinlich, schockierend oder inakzeptabel ist.
Vor 50 Jahren wäre ein Computer in jeder Hosentasche undenkbar gewesen.
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Etwas, das man sich nicht vorstellen kann oder will, weil es extrem unwahrscheinlich, schockierend oder inakzeptabel ist.
Vor 50 Jahren wäre ein Computer in jeder Hosentasche undenkbar gewesen.
Das Wort ist logisch aufgebaut: Die Vorsilbe „un-“ verneint, der Stamm „denk-“ kommt von „denken“ und die Endung „-bar“ bedeutet „-möglich“ oder „-fähig“. „Undenkbar“ heißt also wörtlich „nicht denk-möglich“.
Eine Welt ohne Internet ist für junge Leute heute undenkbar.
Sehr häufig wird „undenkbar“ in der festen Struktur „Es ist/wäre undenkbar, ...“ verwendet, gefolgt von einem „dass“-Satz oder einem Infinitiv mit „zu“.
Es ist undenkbar, dass er den Termin vergessen hat.
Um die Bedeutung zu verstärken, wird „undenkbar“ oft mit Adverbien wie „völlig“, „absolut“ oder „einfach“ kombiniert.
Ein Umzug in eine andere Stadt ist für sie zurzeit absolut undenkbar.
Unmöglich und undenkbar können beide eine Handlung oder Situation als völlig ausgeschlossen darstellen. Unmöglich verneint vor allem, dass etwas tatsächlich geschehen oder getan werden kann, während undenkbar stärker die fehlende Vorstellung oder die schockierende Bewertung betont. Verwende unmöglich bei fehlender Möglichkeit und undenkbar bei einer kaum vorstellbaren Idee.

Für die Familie war es undenkbar, das Haus plötzlich zu verlassen.
Ohne gültiges Ticket ist die Fahrt mit diesem Zug unmöglich.