
ungebunden
Nicht zusammengebunden oder festgebunden; lose.
Ihr langes Haar fiel ungebunden über die Schultern.
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Nicht zusammengebunden oder festgebunden; lose.
Ihr langes Haar fiel ungebunden über die Schultern.

Frei von festen Verpflichtungen, Abhängigkeiten oder Bindungen; selbstständig und unabhängig.
Der Kandidat ist parteipolitisch ungebunden.

Ohne feste persönliche oder partnerschaftliche Bindung lebend.
Sie lebt ungebunden und möchte im Moment keine feste Beziehung.

In der Literatur: nicht in Versen abgefasst; in Prosa.
Die Erzählung ist in ungebundener Sprache verfasst.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an ungebunden.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an ungebunden.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an ungebunden.
„Ungebunden“ besteht aus „un-“ und „gebunden“, dem Partizip von „binden“. Die Vorsilbe „un-“ zeigt hier an, dass keine Bindung oder Festlegung besteht.
Die ungebundenen Teile können sich frei bewegen.
Konkret bedeutet „ungebunden“, dass etwas nicht zusammengebunden oder festgebunden ist, zum Beispiel „das Haar ungebunden tragen“.
Im Sommer trägt sie ihr Haar meist ungebunden.
„Ungebunden“ wird oft mit einer Ergänzung verbunden, die angibt, wovon jemand frei ist: „zeitlich ungebunden“, „räumlich ungebunden“ oder „parteipolitisch ungebunden“.
Als Freiberuflerin ist sie zeitlich und räumlich ungebunden und arbeitet mal von Berlin, mal von Lissabon aus.
Bei Personen bezieht sich „ungebunden“ häufig auf den persönlichen Lebensstil. Typische Verbindungen sind „ungebunden leben“ und „ein ungebundenes Leben führen“.
Er lebt ungebunden und reist oft mehrere Monate im Jahr.
In der Literatur bezeichnet „ungebundene Sprache“ oder „ungebundene Rede“ die Prosa im Gegensatz zur Versform.
Sie übertrug das Versepos in ungebundene Sprache.