
unsterblich
Nicht dem Tod unterworfen; für immer lebend. Dies bezieht sich oft auf mythologische Wesen, Götter oder fiktive Figuren.
In den alten Sagen waren die Götter unsterblich und allmächtig.
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Nicht dem Tod unterworfen; für immer lebend. Dies bezieht sich oft auf mythologische Wesen, Götter oder fiktive Figuren.
In den alten Sagen waren die Götter unsterblich und allmächtig.

Im übertragenen Sinne: durch eine herausragende Leistung oder ein bedeutendes Werk für immer im Gedächtnis der Menschen bleibend; unvergesslich.
Mit dieser Symphonie hat sich der Komponist unsterblich gemacht.

Eine feste Wendung, die bedeutet, sich extrem stark und leidenschaftlich in jemanden zu verlieben.
Sie hat sich im Urlaub unsterblich in den charmanten Reiseführer verliebt.
Das Adjektiv 'unsterblich' ist einfach aufgebaut. Die Vorsilbe 'un-' verneint das Wort 'sterblich', das vom Verb 'sterben' kommt. 'Unsterblich' bedeutet also wörtlich 'nicht sterblich'.
Vampire gelten als unsterbliche Wesen.
Die wörtliche Bedeutung (ewig lebend) ist selten und meist auf Fiktion oder Mythologie beschränkt. Im Alltag sind die übertragenen Bedeutungen ('unvergesslich' oder 'sehr verliebt') viel häufiger.
Die Musik von Mozart ist unsterblich.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird 'unsterblich' meist für Wesen aus Mythen, Religionen oder der Fantasie verwendet. Typische Nomen sind Götter, Vampire, Elfen oder die Seele.
Der Legende nach ist der Geist dieses Königs unsterblich.
Die Konstruktion 'sich unsterblich machen' bedeutet, durch eine besondere Leistung berühmt und unvergesslich zu werden. Die Person steht als Subjekt, die Leistung wird oft mit 'mit' eingeleitet.
Mit seiner Erfindung hat sich der Wissenschaftler unsterblich gemacht.
Die Wendung 'sich unsterblich in jemanden verlieben' ist ein fester Ausdruck. Sie bedeutet, sich sehr stark und leidenschaftlich zu verlieben und wird oft als romantische Übertreibung verwendet.
Im Film verliebt sich der Held unsterblich in die Prinzessin.
Beide Wörter können ausdrücken, dass etwas lange im Gedächtnis bleibt. „Unsterblich“ betont meist dauerhaften Ruhm durch eine herausragende Leistung oder ein bedeutendes Werk, während „unvergesslich“ auch ein persönliches Erlebnis ohne besonderen Ruhm beschreiben kann. Verwende „unsterblich“ für bleibende Berühmtheit und „unvergesslich“ für einen besonders eindrucksvollen Moment.

Durch diesen berühmten Roman wurde die Schriftstellerin unsterblich.
Die Premiere des Romans war für uns wegen der starken Eindrücke unvergesslich.