
der Unsterbliche
Ein Wesen, das nicht sterben kann, besonders ein Gott oder eine Gestalt aus einer Sage oder einer fantastischen Geschichte.
Als Unsterblicher konnte der Zauberer weder durch Krankheit noch durch Alter sterben.
Unsterbliche
die Unsterbliche, die Unsterblichen
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Ein Wesen, das nicht sterben kann, besonders ein Gott oder eine Gestalt aus einer Sage oder einer fantastischen Geschichte.
Als Unsterblicher konnte der Zauberer weder durch Krankheit noch durch Alter sterben.

Ein Mensch, dessen Ruhm oder Werk über seinen Tod hinaus dauerhaft in Erinnerung bleibt.
Goethe zählt zu den Unsterblichen der Weltliteratur.

Bezeichnung für ein Mitglied der Académie française, einer französischen Akademie zur Pflege der französischen Sprache.
Mit seiner Aufnahme in die Académie française wurde der Schriftsteller einer der vierzig Unsterblichen.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Unsterblichen |
| Genitiv | der Unsterblichen |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Unsterbliche | die Unsterblichen |
| Akkusativ | die Unsterbliche | die Unsterblichen |
| Dativ | der Unsterblichen | den Unsterblichen |
| Genitiv | der Unsterblichen | der Unsterblichen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Unsterbliche“ geht auf „unsterblich“ zurück: Die Vorsilbe „un-“ verneint „sterblich“. Als Bezeichnung für eine Person wird das Adjektiv substantiviert und großgeschrieben.
In der alten Sage beschützte ein Unsterblicher das Dorf vor dem Drachen.
Die Bedeutung eines nicht sterbenden Wesens erkennt man oft an Wörtern aus der Mythologie oder Fantastik, zum Beispiel „Gott“, „Sage“, „Zauberer“ oder „Fluch“.
In dem Roman begegnet die Heldin einem Unsterblichen, der seit Jahrhunderten durch die Welt reist.
Für einen Menschen mit dauerhaftem Ruhm stehen häufig Verbindungen wie „zu den Unsterblichen zählen“ oder „die Unsterblichen der Literatur“. Diese Verwendung klingt meist gehoben oder literarisch.
Die Dichterin zählt heute zu den Unsterblichen der europäischen Literatur.
Die dritte Bedeutung erkennt man am Zusammenhang mit der Académie française: Dort bezeichnet „die Unsterblichen“ die Mitglieder dieser Akademie, deren Zahl traditionell auf vierzig begrenzt ist.
Nach seiner Wahl nahm der neue Unsterbliche an der feierlichen Sitzung der Académie française teil.