
in Unterzahl
Der Zustand, bei dem eine Gruppe weniger Mitglieder hat als eine andere, gegnerische Gruppe, insbesondere im Sport oder in einem Konflikt.
Nach der roten Karte musste die Mannschaft fast eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.
Unterzahl
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Der Zustand, bei dem eine Gruppe weniger Mitglieder hat als eine andere, gegnerische Gruppe, insbesondere im Sport oder in einem Konflikt.
Nach der roten Karte musste die Mannschaft fast eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „Unter-“ (im Sinne von „weniger als normal“) und „Zahl“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich einen Zustand, in dem die Zahl der Personen zu gering ist.
Die Verteidiger waren in der Unterzahl und konnten das Tor nicht verhindern.
Dieses Nomen wird fast ausschließlich in der festen Wendung „in Unterzahl“ verwendet. Es beschreibt einen Zustand und wird selten mit einem Artikel wie „die Unterzahl“ benutzt.
Es ist schwer, in Unterzahl ein Spiel zu gewinnen.
Die Wendung „in Unterzahl“ wird häufig mit den Verben „sein“, „spielen“, „kämpfen“ oder „geraten“ kombiniert. Der Kontext ist oft Sport oder ein Konflikt.
Nach dem Ausfall eines Spielers geriet die Mannschaft in Unterzahl.
Minderheit und Unterzahl bedeuten beide, dass eine Gruppe zahlenmäßig kleiner ist. „Minderheit“ beschreibt meist den kleineren Anteil einer Gruppe, während „Unterzahl“ eine konkrete zahlenmäßige Unterlegenheit gegenüber einer gegnerischen Gruppe meint. Verwende „Unterzahl“ besonders bei einem Spiel oder Konflikt.

Unsere Mannschaft spielte wegen zweier Verletzungen lange in Unterzahl.
Bei der Abstimmung waren die Befürworter des Vorschlags in der Minderheit.