
die Minderheit
Der kleinere Teil einer Gruppe oder Gesamtheit; weniger als die Hälfte (50 %).
Nur eine kleine Minderheit der Schüler war gegen den Ausflug.
Minderheit
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Der kleinere Teil einer Gruppe oder Gesamtheit; weniger als die Hälfte (50 %).
Nur eine kleine Minderheit der Schüler war gegen den Ausflug.

Eine Gruppe von Menschen innerhalb einer Gesellschaft, die sich durch Merkmale wie Ethnie, Sprache, Religion oder Kultur von der Mehrheitsbevölkerung unterscheidet.
Das Gesetz soll die Rechte von sprachlichen Minderheiten schützen.
Das Wort „Minderheit“ besteht aus dem Stamm „minder“ (eine alte Form für „weniger“) und der Endung „-heit“, die abstrakte Nomen bildet. Es beschreibt also den Zustand, weniger oder kleiner zu sein.
Die Befürworter des Projekts waren deutlich in der Minderheit.
Die Formulierung „in der Minderheit sein“ ist eine sehr häufige und feste Wendung. Sie bedeutet, dass eine Gruppe zahlenmäßig unterlegen ist.
Bei der Abstimmung waren wir leider in der Minderheit.
Um zu spezifizieren, wer die Minderheit bildet, wird oft die Präposition „von“ gefolgt von einem Nomen im Plural verwendet. Zum Beispiel: „eine Minderheit von Experten“.
Eine Minderheit von den Befragten war mit dem Vorschlag nicht einverstanden.
Im soziologischen Kontext wird „Minderheit“ oft mit Adjektiven kombiniert, die die Gruppe genauer beschreiben. Typisch sind „ethnische“, „religiöse“, „sprachliche“ oder „nationale“ Minderheiten.
In dieser Region lebt eine anerkannte sprachliche Minderheit.
Minderheit und Unterzahl bedeuten beide, dass eine Gruppe zahlenmäßig kleiner ist. „Minderheit“ beschreibt meist den kleineren Anteil einer Gruppe, während „Unterzahl“ eine konkrete zahlenmäßige Unterlegenheit gegenüber einer gegnerischen Gruppe meint. Verwende „Unterzahl“ besonders bei einem Spiel oder Konflikt.

Bei der Abstimmung waren die Befürworter des Vorschlags in der Minderheit.
Unsere Mannschaft spielte wegen zweier Verletzungen lange in Unterzahl.