
unverdient
Beschreibt etwas, das man nicht verdient hat, sei es positiv (Lob, Sieg) oder negativ (Kritik, Niederlage). Es geschieht ohne entsprechende Leistung oder gerechten Grund.
Die Mannschaft hat das Spiel nach großem Kampf unverdient verloren.
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Beschreibt etwas, das man nicht verdient hat, sei es positiv (Lob, Sieg) oder negativ (Kritik, Niederlage). Es geschieht ohne entsprechende Leistung oder gerechten Grund.
Die Mannschaft hat das Spiel nach großem Kampf unverdient verloren.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „un-“ (nicht) und „verdient“ zusammen. „Verdient“ ist das Partizip II von „verdienen“. „Unverdient“ bedeutet also wörtlich „nicht verdient“.
Er erhielt viel Lob, das er aber als unverdient empfand.
„Unverdient“ kann sich sowohl auf positive als auch auf negative Dinge beziehen. Man kann einen „unverdienten Sieg“ feiern, aber auch eine „unverdiente Niederlage“ erleiden.
Seine harte Kritik war völlig unverdient.
„Unverdient“ kann nicht nur als Adjektiv vor einem Nomen stehen, sondern auch als Adverb, das ein Verb modifiziert. Es beschreibt dann, wie eine Handlung geschieht.
Die Mannschaft hat das Finale unverdient verloren.
Bei Kritik weist „unberechtigt“ die Äußerung zurück, weil ihr die sachliche Grundlage fehlt. „Unverdient“ betont dagegen, dass die betroffene Person durch ihre Leistung oder ihr Verhalten keinen Anlass für die Kritik gegeben hat.

Die Kritik an ihrem Bericht ist unverdient, denn sie hat sehr sorgfältig gearbeitet.
Die Kritik an ihrem Bericht ist unberechtigt, denn alle Angaben stimmen.