
unvollkommen
Nicht vollkommen oder nicht vollständig; mit Fehlern, Mängeln oder Schwächen behaftet.
Die menschliche Wahrnehmung ist unvollkommen und kann sich leicht täuschen.
unvollkommen – unvollkommener – am unvollkommensten
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Nicht vollkommen oder nicht vollständig; mit Fehlern, Mängeln oder Schwächen behaftet.
Die menschliche Wahrnehmung ist unvollkommen und kann sich leicht täuschen.
| Grundform | unvollkommen |
|---|---|
| Komparativ | unvollkommener |
| Superlativ | am unvollkommensten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an unvollkommen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an unvollkommen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an unvollkommen.
„Unvollkommen“ besteht aus „un-“ und „vollkommen“. Die Vorsilbe „un-“ macht aus dem positiven Adjektiv eine Verneinung und signalisiert, dass ein Maßstab nicht vollständig erreicht wird.
Auch ein unvollkommenes Ergebnis kann nützlich sein.
„Unvollkommen“ steht häufig bei abstrakten oder bewerteten Begriffen, zum Beispiel bei „Lösung“, „System“, „Modell“ oder „Kenntnissen“. Oft beschreibt es dabei eine begrenzte Qualität, ohne etwas grundsätzlich abzulehnen.
Das Modell ist noch unvollkommen, liefert aber bereits wichtige Ergebnisse.
Das Adjektiv wird oft in sachlichen, wissenschaftlichen oder nachdenklichen Zusammenhängen verwendet, wenn Grenzen oder Schwächen vorsichtig bewertet werden. Es kann sich dabei auf Menschen, Ideen, Verfahren oder Ergebnisse beziehen.
Die unvollkommene Methode muss durch weitere Untersuchungen verbessert werden.