
ureigen
Jemandem oder etwas ganz besonders eigen und unmittelbar zugehörig; für die eigene Art oder das eigene Wesen charakteristisch.
Neugier und Erfindungsgeist sind ureigene Eigenschaften des Menschen.
ureigen – ureigener – am ureigensten
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Jemandem oder etwas ganz besonders eigen und unmittelbar zugehörig; für die eigene Art oder das eigene Wesen charakteristisch.
Neugier und Erfindungsgeist sind ureigene Eigenschaften des Menschen.
| Grundform | ureigen |
|---|---|
| Komparativ | ureigener |
| Superlativ | am ureigensten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an ureigen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an ureigen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an ureigen.
„Ureigen“ setzt sich aus „ur-“ und „eigen“ zusammen. „Ur-“ verstärkt dabei die Vorstellung von etwas Ursprünglichem und besonders eng Zugehörigem.
Die Suche nach Sinn ist ein ureigenes Bedürfnis vieler Menschen.
„Ureigen“ kann mit der festen Struktur „jemandem ureigen sein“ verwendet werden. Die Person oder Gruppe, zu der etwas besonders gehört, steht dabei im Dativ.
Diese Form von Humor ist den Bewohnern der Region ureigen.
Häufig steht „ureigen“ vor Wörtern wie „Interesse“, „Anliegen“, „Art“, „Kraft“ oder „Aufgabe“. Es beschreibt dann eine Eigenschaft oder ein Anliegen, das eng mit einer Person, Gruppe oder Sache verbunden ist.
Die Bewahrung der Natur ist ein ureigenes Anliegen der Gemeinde.