das Veilchen
Eine kleine, oft duftende Pflanze mit charakteristischen, meist violetten oder blauen Blüten, die im Frühling wächst.
Im Frühling pflücke ich gerne einen kleinen Strauß Veilchen im Garten.

Veilchen
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Eine kleine, oft duftende Pflanze mit charakteristischen, meist violetten oder blauen Blüten, die im Frühling wächst.
Im Frühling pflücke ich gerne einen kleinen Strauß Veilchen im Garten.

Die beiden Bedeutungen sind sehr unterschiedlich und werden durch den Kontext klar. Spricht man von Garten, Blumen oder Duft, ist die Pflanze gemeint. Spricht man von einem Auge, einem Schlag, einem Sturz oder einer Schlägerei, ist die Verletzung gemeint.
Im Garten meiner Oma duften die Veilchen.
Die Endung „-chen“ ist eine Verkleinerungsform (Diminutiv). Sie macht das Nomen sächlich (das Veilchen) und deutet an, dass es sich um etwas Kleines handelt – passend für die kleine Blume.
Das kleine Veilchen wächst zwischen den großen Steinen.
Die Bedeutung „blaues Auge“ ist umgangssprachlich. In einem medizinischen Bericht oder in einer formellen Sprache würde man eher „Hämatom am Auge“ oder „blaues Auge“ verwenden.
Woher hast du denn das Veilchen?
Wenn es um die Verletzung geht, sind typische Formulierungen „ein Veilchen haben“, „ein Veilchen bekommen“ oder „sich ein Veilchen holen“. Oft wird es mit Adjektiven wie „dick“ oder „blau“ verstärkt.
Pass auf, dass du dir beim Spielen kein Veilchen holst.