Die Eigenschaft oder der Zustand, nur für eine begrenzte Zeit zu existieren und nicht ewig zu währen. Der Begriff bezieht sich auf die zeitliche Begrenztheit des Lebens und aller Dinge.
beispiel
Die alten Ruinen erinnern uns an die Vergänglichkeit des menschlichen Schaffens.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort leitet sich vom Adjektiv „vergänglich“ ab. Die Endung „-keit“ verwandelt Adjektive in Nomen, die eine Eigenschaft oder einen Zustand beschreiben. Es bedeutet also wörtlich „der Zustand, vergänglich zu sein“.
BEISPIEL
Die Ausstellung thematisiert die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur.
Register und Stil
„Vergänglichkeit“ ist ein eher gehobenes und philosophisches Wort. Man verwendet es in nachdenklichen, literarischen oder spirituellen Kontexten, aber selten in alltäglichen Gesprächen.
BEISPIEL
In seinen Gedichten schreibt er oft über die Vergänglichkeit des Glücks.
Typische Verbindungen
Das Nomen wird oft mit einem Genitiv kombiniert, um zu sagen, was vergänglich ist. Typische Wendungen sind „die Vergänglichkeit des Lebens“, „die Vergänglichkeit der Schönheit“ oder „ein Symbol der Vergänglichkeit“.
BEISPIEL
Der Herbst mit seinen fallenden Blättern ist ein Symbol für die Vergänglichkeit.
Vergleichen mit
antonym
Vergänglichkeit vs Ewigkeit
„Ewigkeit“ und „Vergänglichkeit“ stehen in einem klaren Gegensatz. „Ewigkeit“ meint eine Dauer ohne Anfang und Ende oder etwas, das nie aufhört. „Vergänglichkeit“ meint dagegen, dass etwas nur eine begrenzte Zeit existiert und irgendwann endet. „Ewigkeit“ passt, wenn man über Dauer ohne Grenze spricht. „Vergänglichkeit“ passt, wenn man betonen will, dass Leben, Dinge oder Momente nicht für immer bleiben.
Vergänglichkeit
Im Herbst erinnern die fallenden Blätter an die Vergänglichkeit der Natur.
Ewigkeit
In vielen Religionen spielt die Idee der Ewigkeit eine wichtige Rolle.