vergolden
Etwas mit einer dünnen Schicht aus Gold überziehen.
Der Juwelier hat den Silberring für sie vergoldet.

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Etwas mit einer dünnen Schicht aus Gold überziehen.
Der Juwelier hat den Silberring für sie vergoldet.

„Vergolden“ ist ein untrennbares Verb, das nach dem Muster „ver- + Substantiv/Adjektiv + -en“ gebildet wird. Es setzt sich aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Substantiv „Gold“ zusammen und bedeutet wörtlich „etwas mit Gold versehen“.
Er ließ die alte Uhr seiner Großmutter neu vergolden.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie daran, dass etwas Abstraktes „vergoldet“ wird, das man nicht wirklich mit Gold überziehen kann. Dazu gehören zum Beispiel Erinnerungen, die Vergangenheit oder Worte.
In seiner Autobiografie vergoldet er seine Jugendzeit und lässt alles Negative weg.
In der wörtlichen Bedeutung wird „vergolden“ für Gegenstände verwendet, die man schmücken oder aufwerten möchte. Typische Objekte sind Schmuck (Ringe, Ketten), Besteck oder Bilderrahmen.
Sie möchte ihren silbernen Armreif vergolden lassen.
„überziehen“ und „vergolden“ können beide bedeuten, dass eine Oberfläche mit einer Schicht bedeckt wird. „überziehen“ ist dabei allgemeiner: Die Schicht kann aus Schokolade, Farbe, Lack oder einem anderen Material sein. „vergolden“ ist genauer und meint, dass die Schicht aus Gold ist oder wie Gold wirken soll. Man kann die Wörter verwechseln, weil man beim Vergolden etwas tatsächlich überzieht. Wenn das Material wichtig ist und Gold gemeint ist, passt „vergolden“ besser. Wenn nur das Bedecken mit irgendeiner Schicht gemeint ist, nimmt man „überziehen“.

Der alte Bilderrahmen wird in der Werkstatt neu vergoldet.
Die Bäckerin überzieht den Kuchen mit einer dünnen Schicht Schokolade.