Eine Idee, ein Prinzip, eine Regel oder eine Fähigkeit so tief und vollständig aufnehmen, dass sie zu einem festen Bestandteil des eigenen Denkens und Handelns wird.
beispiel
Es braucht Zeit, die Werte eines Unternehmens wirklich zu verinnerlichen.
Tipps
Untrennbares Verb
„Verinnerlichen“ ist ein untrennbares Verb, da es mit „ver-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verb „innerlichen“ verbunden.
BEISPIEL
Er hat die Sicherheitsregeln schnell verinnerlicht.
Satzbau und Verwendung
Das Verb ist transitiv und braucht immer ein Akkusativobjekt. Die Struktur ist also: „jemand verinnerlicht etwas“.
BEISPIEL
Die Spieler müssen die neue Taktik des Trainers verinnerlichen.
Typische Verbindungen
„Verinnerlichen“ wird fast immer mit abstrakten Konzepten verwendet. Typische Objekte sind: Regeln, Werte, Prinzipien, eine Lektion, eine Philosophie oder eine Denkweise.
BEISPIEL
Nach dem Fehler hat er die Lektion für immer verinnerlicht.
Vergleichen mit
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verinnerlichen vs lernen
„lernen“ und „verinnerlichen“ können beide bedeuten, dass jemand Wissen, Regeln oder Fähigkeiten aufnimmt. „lernen“ ist allgemeiner: Man übt, hört etwas im Unterricht oder sammelt Erfahrung. Das Ergebnis muss noch nicht fest sein. „verinnerlichen“ geht weiter: Etwas ist so gut aufgenommen, dass es das eigene Denken oder Handeln bestimmt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides mit Lernen zu tun hat. Als einfache Orientierung: Man lernt zuerst eine Regel; man hat sie verinnerlicht, wenn man sie fast automatisch richtig anwendet.
verinnerlichen
Nach vielen Übungen hat Lea die neue Regel endlich verinnerlicht.
lernen
Wir lernen jeden Morgen zehn Minuten für die Prüfung.