
verpönt
Von einer Gruppe oder Gesellschaft stark abgelehnt und deshalb als unerwünscht oder nicht akzeptabel angesehen.
In diesem Club ist es verpönt, während des Essens zu telefonieren.
verpönt – verpönter – am verpöntesten
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Von einer Gruppe oder Gesellschaft stark abgelehnt und deshalb als unerwünscht oder nicht akzeptabel angesehen.
In diesem Club ist es verpönt, während des Essens zu telefonieren.
| Grundform | verpönt |
|---|---|
| Komparativ | verpönter |
| Superlativ | am verpöntesten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an verpönt.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an verpönt.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an verpönt.
„Verpönt“ steht häufig prädikativ mit „sein“ oder „gelten“. Als Subjekt stehen oft Verhaltensweisen, Gewohnheiten oder Handlungen; auch die feste Verbindung „als verpönt gelten“ ist sehr gebräuchlich.
In unserer Bibliothek ist lautes Essen verpönt.
In vielen Betrieben gilt es als verpönt, private Nachrichten während der Arbeitszeit zu schreiben.
Häufige Verbindungen sind „gesellschaftlich verpönt“, „moralisch verpönt“ und „in einer Gruppe verpönt“. Das Adjektiv beschreibt dabei oft Regeln oder Erwartungen, die nicht immer schriftlich festgelegt sind.
In dem kleinen Dorf war es gesellschaftlich verpönt, offen über Geld zu sprechen.
„Verpönt“ gehört eher zur gehobenen oder schriftsprachlichen Ausdrucksweise, kommt aber auch in Gesprächen über gesellschaftliche Regeln und Umgangsformen vor.
Es ist heute zunehmend verpönt, Menschen wegen ihrer Kleidung zu beurteilen.