Der Prozess, bei dem Informationen oder Daten mithilfe eines Algorithmus in einen Code umgewandelt werden, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
beispiel
Eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist für den Schutz der Privatsphäre bei Messengern unerlässlich.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort enthält „der Schlüssel“. Die Vorsilbe „ver-“ beschreibt eine Umwandlung und die Endung „-ung“ macht aus dem Verb „verschlüsseln“ ein Nomen. Wörtlich ist es der Vorgang des „Zuschließens“ von Daten.
BEISPIEL
Ohne den richtigen Code kann man die Verschlüsselung nicht aufheben.
Typische Verbindungen
Häufige Adjektive sind „sichere“, „starke“ oder „schwache“ Verschlüsselung. Ein gängiger fester Begriff ist die „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“. Typische Verben sind „aufheben“, „knacken“ oder „umgehen“.
BEISPIEL
Experten ist es gelungen, die schwache Verschlüsselung zu knacken.
Kontext: IT und Sicherheit
Dieses Wort wird fast ausschließlich im Kontext von digitaler Kommunikation, Datenschutz und Computersicherheit verwendet, zum Beispiel bei E-Mails, Messenger-Diensten oder Online-Zahlungen.
BEISPIEL
Die Bank nutzt für alle Transaktionen eine 256-Bit-Verschlüsselung.
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Verschlüsselung vs Code
„der Code“ und „die Verschlüsselung“ hängen beide mit dem Schutz von Informationen zusammen. Ein Code ist ein System aus Zeichen oder Signalen, in dem Informationen verborgen oder dargestellt werden können. Die Verschlüsselung ist der Vorgang, bei dem Daten in so eine geschützte Form umgewandelt werden. Verwechselbar sind die Wörter, weil man nach der Verschlüsselung oft nur noch einen Code oder verschlüsselte Zeichen sieht. Wenn du über das Ergebnis oder das Zeichensystem sprichst, passt „Code“; wenn du den Schutzvorgang meinst, passt „Verschlüsselung“.
Verschlüsselung
Wegen der Verschlüsselung können Fremde die Nachricht nicht lesen.
Code
Im Code stehen die echten Namen nicht mehr direkt in der Nachricht.