
vertonen
Einen Text, insbesondere ein Gedicht oder ein Libretto, mit einer musikalischen Komposition versehen.
Franz Schubert hat viele Gedichte von Goethe vertont.
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Einen Text, insbesondere ein Gedicht oder ein Libretto, mit einer musikalischen Komposition versehen.
Franz Schubert hat viele Gedichte von Goethe vertont.
„vertonen“ ist ein untrennbares Verb, das sich vom Nomen „der Ton“ ableitet. Die Vorsilbe „ver-“ bedeutet hier so viel wie „mit etwas versehen“. Man versieht also einen Text mit Tönen, also mit Musik.
Der junge Komponist möchte als Nächstes einen Roman vertonen.
Das, was vertont wird, ist typischerweise ein literarisches Werk. Häufige Kombinationen sind „ein Gedicht vertonen“, „einen Text vertonen“ oder „ein Libretto vertonen“.
Es ist eine große Herausforderung, ein so bekanntes Gedicht neu zu vertonen.
Sehr oft wird dieses Verb im Passiv verwendet, um das Werk in den Mittelpunkt zu stellen. Die Struktur lautet dann: [Text] wurde von [Komponist] vertont.
Dieses Gedicht wurde bereits von mehreren berühmten Komponisten vertont.
Komponieren bezeichnet das Erschaffen der Musik selbst. Vertonen passt, wenn ein vorhandener Text den Ausgangspunkt bildet und mit Musik versehen wird. Für ein Gedicht kann man also Musik komponieren oder das Gedicht vertonen, je nachdem, was im Mittelpunkt steht.

Mira vertont ein Gedicht von Goethe.
Mira komponiert die Musik für ein Gedicht von Goethe.