
voller
Mit einer großen Menge von etwas gefüllt oder bedeckt; von einem Gefühl oder einer Eigenschaft stark geprägt. Steht vor einem Nomen, meist ohne Artikel.
Die Kinder warteten voller Ungeduld auf die Bescherung.
voller + Genitiv
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Mit einer großen Menge von etwas gefüllt oder bedeckt; von einem Gefühl oder einer Eigenschaft stark geprägt. Steht vor einem Nomen, meist ohne Artikel.
Die Kinder warteten voller Ungeduld auf die Bescherung.
In der präpositionalen Verwendung steht „voller“ direkt vor einem Nomen; ein Artikel fehlt dabei meistens. Die Verbindung wird oft mit abstrakten Nomen gebildet.
Sie sprach voller Begeisterung über das Konzert.
Häufige Verbindungen sind „voller Freude“, „voller Hoffnung“, „voller Angst“, „voller Stolz“ und „voller Dankbarkeit“. Diese Nomen bezeichnen meist Gefühle oder innere Haltungen.
Die Mannschaft ging voller Zuversicht in das entscheidende Spiel.
Bei „voller Ungeduld“ steht „voller“ in einer präpositionsähnlichen Verbindung ohne Artikel. In „ein voller Becher“ ist „voller“ dagegen die gebeugte Form des Adjektivs „voll“; der Artikel und das konkrete Nomen helfen bei der Erkennung.
Der Korb war voller reifer Äpfel.
Auf dem Tisch stand ein voller Becher.