die Vollkommenheit
Der Zustand, in dem etwas oder jemand keine Fehler, Mängel oder Schwächen aufweist und als perfekt gilt.
Der Künstler strebte in seinem Werk nach absoluter Vollkommenheit.

Vollkommenheit
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Der Zustand, in dem etwas oder jemand keine Fehler, Mängel oder Schwächen aufweist und als perfekt gilt.
Der Künstler strebte in seinem Werk nach absoluter Vollkommenheit.

Das Wort ist aus dem Adjektiv „vollkommen“ und der Endung „-heit“ gebildet. Die Endung „-heit“ wird oft verwendet, um aus Adjektiven abstrakte, feminine Nomen zu machen, die einen Zustand oder eine Eigenschaft beschreiben.
Die Schönheit der Natur erschien ihm wie die reinste Vollkommenheit.
„Vollkommenheit“ wird oft mit Verben verwendet, die ein Streben oder Erreichen ausdrücken. Typische Wendungen sind „nach Vollkommenheit streben“, „etwas zur Vollkommenheit bringen“ oder „an die Vollkommenheit grenzen“.
Der Pianist hat seine Technik über Jahre hinweg zur Vollkommenheit gebracht.
Dieses Wort gehört einem gehobenen, eher formellen Sprachstil an. Man findet es häufig in Texten über Kunst, Philosophie, Religion oder in der Literatur, aber selten in der alltäglichen Umgangssprache.
In vielen Religionen wird Gott als die Verkörperung der Vollkommenheit angesehen.
„die Vollständigkeit“ und „die Vollkommenheit“ beschreiben beide einen Zustand ohne Mangel, aber sie meinen nicht dasselbe. „Vollständigkeit“ bedeutet, dass nichts fehlt. Etwas kann vollständig sein, auch wenn es nicht besonders schön oder perfekt ist. „Vollkommenheit“ bedeutet, dass etwas als perfekt gilt und keine Fehler oder Schwächen hat. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide positiv klingen. Merksatz: „Vollständig“ heißt komplett, „vollkommen“ heißt perfekt.

Der Künstler sucht in jedem Bild nach Vollkommenheit, auch wenn das viel Zeit kostet.
Die Sekretärin achtet auf die Vollständigkeit der Liste, bevor sie sie ausdruckt.