
vollgestopft
Extrem voll, sodass kaum noch etwas hineinpasst; oft auf ungeordnete Weise gefüllt.
Der Kofferraum war bis oben hin mit Taschen und Koffern vollgestopft.
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Extrem voll, sodass kaum noch etwas hineinpasst; oft auf ungeordnete Weise gefüllt.
Der Kofferraum war bis oben hin mit Taschen und Koffern vollgestopft.

Das Gefühl, unangenehm satt zu sein, weil man zu viel gegessen hat.
Nach dem Festessen fühlte ich mich total vollgestopft und konnte mich kaum bewegen.
„Vollgestopft“ ist das Partizip II des trennbaren Verbs „vollstopfen“. Dieses Verb kombiniert „voll“ und „stopfen“ und bedeutet, etwas bis zum Äußersten zu füllen.
Sie hat den ganzen Tag ihre Tasche für den Urlaub vollgestopft.
Das Wort ist eher umgangssprachlich und hat eine leicht übertreibende oder negative Note. Es beschreibt einen Zustand, der chaotisch, ungeordnet oder unangenehm voll ist.
Mein Terminkalender für diese Woche ist komplett vollgestopft.
Bezieht sich das Wort auf einen Behälter, einen Raum oder einen Zeitplan, bedeutet es „überfüllt“. Bezieht es sich auf eine Person und deren Gefühl nach dem Essen, bedeutet es „unangenehm satt“.
Die kleine Wohnung war mit Möbeln vollgestopft.
Wenn man beschreibt, womit etwas gefüllt ist, verwendet man die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Die Struktur ist also: „vollgestopft mit etwas“.
Die Schublade war mit alten Fotos und Briefen vollgestopft.
Um das Gefühl nach dem Essen zu beschreiben, wird das Wort oft mit dem Verb „sich fühlen“ kombiniert. Die Person, die zu viel gegessen hat, ist das Subjekt.
Ich fühle mich nach dem Weihnachtsessen immer total vollgestopft.
Satt bedeutet, dass man genug gegessen hat und keinen Hunger mehr hat. Vollgestopft geht weiter und betont ein unangenehmes Gefühl, weil man zu viel gegessen hat. Nach einer ausreichenden Portion passt satt, bei schmerzhafter Überfüllung eher vollgestopft.

Nach drei großen Portionen fühle ich mich unangenehm vollgestopft.
Nach einer normalen Portion bin ich angenehm satt.