die Vollständigkeit
Der Zustand, dass etwas komplett ist und keine Teile oder Informationen fehlen.
Bitte überprüfen Sie die Dokumente vor der Abgabe auf Vollständigkeit.

Vollständigkeit
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Der Zustand, dass etwas komplett ist und keine Teile oder Informationen fehlen.
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„Vollständigkeit“ ist ein Nomen, das vom Adjektiv „vollständig“ abgeleitet ist. Dieses wiederum setzt sich aus „voll“ und „ständig“ zusammen. Die Endung „-keit“ macht daraus ein abstraktes Nomen, das den Zustand des Komplettseins beschreibt.
Die Vollständigkeit seiner Sammlung war beeindruckend.
Dieses Nomen wird häufig in formellen oder offiziellen Kontexten verwendet. Typische Verben sind „auf Vollständigkeit prüfen“ oder „auf Vollständigkeit kontrollieren“. Eine häufige Wendung ist auch „keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben“.
Die eingereichten Unterlagen werden nun auf ihre Vollständigkeit geprüft.
Die Wendung „der Vollständigkeit halber“ ist ein fester Ausdruck. Man nutzt ihn, um zu signalisieren, dass man eine Information hinzufügt, um ein Thema komplett abzudecken. Im Satz steht die Wendung oft am Anfang (Position 1) oder im Mittelfeld.
Der Vollständigkeit halber möchte ich noch einen weiteren Punkt erwähnen.
„die Vollständigkeit“ und „die Integrität“ können beide damit zu tun haben, dass etwas ganz und nicht beschädigt ist. „Vollständigkeit“ fragt vor allem: Fehlt etwas? Das passt gut bei Listen, Unterlagen oder Informationen. „Integrität“ meint eher: Ist ein System, eine Struktur oder eine Datei unverändert, intakt und zuverlässig? Lernende können die Wörter verwechseln, weil „vollständig“ manchmal ein Teil von „intakt“ ist. Praktisch hilft: Bei fehlenden Teilen sagt man meist „Vollständigkeit“, bei Unversehrtheit oder Schutz eines Systems eher „Integrität“.

Vor dem Versand prüft Lena die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen.
Das Programm kontrolliert, ob die Integrität der gespeicherten Daten noch sicher ist.