
sich weigern
Etwas, das von einem verlangt oder erwartet wird, entschieden ablehnen und nicht tun. Man drückt damit einen starken Widerwillen aus.
Der Angeklagte weigerte sich, eine Aussage zu machen.
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Etwas, das von einem verlangt oder erwartet wird, entschieden ablehnen und nicht tun. Man drückt damit einen starken Widerwillen aus.
Der Angeklagte weigerte sich, eine Aussage zu machen.
„Weigern“ ist ein reflexives Verb und muss immer zusammen mit einem Reflexivpronomen im Akkusativ verwendet werden (mich, dich, sich, uns, euch, sich). Das Pronomen passt sich an das Subjekt des Satzes an.
Ich weigere mich, diese ungerechte Regel zu akzeptieren.
Die häufigste Satzstruktur mit „sich weigern“ ist die Kombination mit einem Infinitiv mit „zu“. Damit wird ausgedrückt, welche Handlung man nicht ausführen möchte.
Das Kind weigerte sich, sein Gemüse zu essen.
Das Verb „sich weigern“ drückt eine starke und bewusste Ablehnung aus. Es ist stilistisch etwas formeller und stärker als andere Ausdrücke der Ablehnung.
Die Mitarbeiter weigerten sich, unter den neuen Bedingungen weiterzuarbeiten.
Beide Verben können eine negative Reaktion auf einen Vorschlag oder eine erwartete Handlung ausdrücken. Ablehnen richtet sich meist gegen das Angebot oder den Vorschlag; sich weigern betont, dass die Person eine verlangte Handlung nicht ausführt. Verwende ablehnen für das Anliegen und sich weigern für das Tun oder Nichttun.

Sie weigerte sich, am Samstag länger zu bleiben.
Sie lehnte den Vorschlag ab, am Samstag länger zu bleiben.