sich weigern
Etwas, das von einem verlangt oder erwartet wird, entschieden ablehnen und nicht tun. Man drückt damit einen starken Widerwillen aus.
Der Angeklagte weigerte sich, eine Aussage zu machen.

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Etwas, das von einem verlangt oder erwartet wird, entschieden ablehnen und nicht tun. Man drückt damit einen starken Widerwillen aus.
Der Angeklagte weigerte sich, eine Aussage zu machen.

„Weigern“ ist ein reflexives Verb und muss immer zusammen mit einem Reflexivpronomen im Akkusativ verwendet werden (mich, dich, sich, uns, euch, sich). Das Pronomen passt sich an das Subjekt des Satzes an.
Ich weigere mich, diese ungerechte Regel zu akzeptieren.
Die häufigste Satzstruktur mit „sich weigern“ ist die Kombination mit einem Infinitiv mit „zu“. Damit wird ausgedrückt, welche Handlung man nicht ausführen möchte.
Das Kind weigerte sich, sein Gemüse zu essen.
Das Verb „sich weigern“ drückt eine starke und bewusste Ablehnung aus. Es ist stilistisch etwas formeller und stärker als andere Ausdrücke der Ablehnung.
Die Mitarbeiter weigerten sich, unter den neuen Bedingungen weiterzuarbeiten.
„ablehnen“ und „sich weigern“ bedeuten beide, dass man zu etwas Nein sagt. „Ablehnen“ passt gut bei Angeboten, Bitten oder Vorschlägen: Man akzeptiert sie nicht. „Sich weigern“ benutzt man, wenn jemand etwas tun soll oder tun müsste, es aber entschieden nicht macht. Es klingt stärker und zeigt mehr Widerstand. Lernende verwechseln die Wörter oft, weil beide ein Nein ausdrücken. Achte auf die Grammatik: Man lehnt etwas ab, aber man weigert sich, etwas zu tun.

Erik weigert sich, am Wochenende noch einmal ins Büro zu fahren.
Den Vorschlag für ein Treffen am Sonntag werde ich wegen der Arbeit ablehnen.