
voreingenommen
Von einer persönlichen Meinung oder einem Vorurteil beeinflusst und deshalb nicht objektiv oder unbefangen.
Der voreingenommene Richter hätte den Fall nicht übernehmen dürfen.
voreingenommen – voreingenommener – am voreingenommensten
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Von einer persönlichen Meinung oder einem Vorurteil beeinflusst und deshalb nicht objektiv oder unbefangen.
Der voreingenommene Richter hätte den Fall nicht übernehmen dürfen.
| Grundform | voreingenommen |
|---|---|
| Komparativ | voreingenommener |
| Superlativ | am voreingenommensten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an voreingenommen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an voreingenommen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an voreingenommen.
„Voreingenommen“ gehört zur Wortfamilie von „einnehmen“ und enthält den Bestandteil „vor-“. Die Form beschreibt bildlich eine Meinung, die schon vorher feststeht und dadurch die Beurteilung beeinflusst.
Seine voreingenommene Haltung war in der Diskussion deutlich zu erkennen.
Mit „voreingenommen“ steht häufig „gegenüber“ mit dem Dativ, wenn die betroffene Person oder Gruppe genannt wird.
Die Journalistin war gegenüber dem Angeklagten nicht voreingenommen.
Häufige Verbindungen sind „ein voreingenommenes Urteil“, „eine voreingenommene Haltung“ und „eine voreingenommene Meinung“. Das Adjektiv steht dabei oft direkt vor einem Nomen.
Das Gericht wollte ein voreingenommenes Urteil unbedingt vermeiden.