wacker
Tapfer, mutig und ausdauernd, besonders im Angesicht von Schwierigkeiten oder Widerstand. Oft in der Wendung „sich wacker schlagen“.
Trotz der Niederlage hat sich die Mannschaft wacker geschlagen.

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Tapfer, mutig und ausdauernd, besonders im Angesicht von Schwierigkeiten oder Widerstand. Oft in der Wendung „sich wacker schlagen“.
Trotz der Niederlage hat sich die Mannschaft wacker geschlagen.

Die häufigste Verwendung von „wacker“ ist die reflexive Wendung „sich wacker schlagen“. Sie bedeutet, dass jemand trotz Schwierigkeiten tapfer kämpft oder eine gute Leistung zeigt.
Obwohl sie neu im Team ist, hat sie sich wacker geschlagen.
„Wacker“ ist mit dem Verb „wachen“ verwandt. Die ursprüngliche Bedeutung war „wach“ oder „munter“, woraus sich die heutige Bedeutung „tapfer und ausdauernd“ entwickelt hat.
Trotz der langen Wanderung blieben die Kinder wacker und gut gelaunt.
In der Bedeutung „ehrlich“ oder „tüchtig“ ist „wacker“ heute veraltet und wirkt literarisch oder altertümlich. Man findet es vor allem in historischen Texten, Märchen oder als ironische Beschreibung.
Der wackere Ritter zog aus, um den Drachen zu besiegen.
„ehrlich“ und „wacker“ können beide eine anständige Person beschreiben. „ehrlich“ ist heute ganz normal und meint vor allem, dass jemand die Wahrheit sagt und nicht betrügt. „wacker“ kann auch „ehrlich, anständig und tüchtig“ bedeuten, klingt in dieser Bedeutung aber altmodisch. In moderner Alltagssprache benutzt man dafür meistens „ehrlich“ oder „anständig“. „wacker“ hört man häufiger in festen Wendungen wie „sich wacker schlagen“, dann geht es eher um Mut und Ausdauer.

Der alte Nachbar gilt im Dorf als wackerer Mann, der immer hilft.
Der Verkäufer war ehrlich und gab mir zu viel gezahltes Geld zurück.