
tapfer
Mutig und unerschrocken angesichts von Gefahr, Schmerz oder Schwierigkeiten.
Der tapfere Ritter kämpfte gegen den Drachen.
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Mutig und unerschrocken angesichts von Gefahr, Schmerz oder Schwierigkeiten.
Der tapfere Ritter kämpfte gegen den Drachen.

Geduldig und ohne zu klagen eine unangenehme Situation ertragend. Wird oft anerkennend für Kinder oder bei Krankheit verwendet.
Du warst beim Arzt sehr tapfer und hast nicht geweint.
„Tapfer“ bedeutet „mutig“ und entspricht dem englischen „brave“. Verwechsle es nicht mit dem deutschen Wort „brav“, das „gut erzogen“ oder „artig“ bedeutet.
Die tapfere Frau rannte in das brennende Haus, um das Kind zu retten.
In der Bedeutung „mutig“ beschreibt „tapfer“ oft Personen oder deren Handlungen in gefährlichen Situationen. Typische Nomen sind „ein tapferer Soldat“, „eine tapfere Tat“ oder „ein tapferer Kampf“.
Für seine tapfere Tat erhielt er eine Medaille.
In der Bedeutung „geduldig ertragend“ wird „tapfer“ oft als Lob für Kinder oder Patienten verwendet, die eine unangenehme Situation ohne Klagen meistern. Es drückt Anerkennung für ihre Stärke aus.
Obwohl die Spritze wehtat, warst du ganz tapfer.
Mutig betont bei einer schwierigen Situation eher das aktive Handeln trotz Angst. Tapfer kann ebenfalls Gefahr meinen, passt aber besonders gut, wenn jemand Schmerz oder eine Belastung standhaft erträgt. Für eine entschlossene Handlung passt mutig, für geduldiges Aushalten oft tapfer.

Lina blieb während der schmerzhaften Behandlung tapfer und klagte nicht.
Lina war mutig und ließ sich trotz ihrer Angst die schmerzhafte Behandlung geben.