Eine Schule, die nach den pädagogischen Grundsätzen von Rudolf Steiner unterrichtet. Der Schwerpunkt liegt auf einer ganzheitlichen Erziehung, die künstlerische, handwerkliche und intellektuelle Fähigkeiten gleichermaßen fördert.
beispiel
Ihre Kinder besuchen eine Waldorfschule, weil sie das pädagogische Konzept überzeugt.
Tipps
Herkunft des Namens
Der Name „Waldorf“ leitet sich nicht von „Wald“ und „Dorf“ ab. Er stammt von der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, für deren Arbeiterkinder die erste Schule dieser Art 1919 gegründet wurde.
BEISPIEL
Viele wissen nicht, woher der Name Waldorfschule eigentlich kommt.
Satzbau und Verwendung
Man verwendet die Präposition „auf“, um den Besuch der Schule auszudrücken, und „in“, um den Ort zu beschreiben. Man sagt also „ein Kind geht auf die Waldorfschule“ oder „er ist Lehrer an einer Waldorfschule“.
BEISPIEL
Mein Neffe geht seit diesem Jahr auf eine Waldorfschule.
Wortfamilie
Das Konzept „Waldorf“ beschränkt sich nicht nur auf Schulen. Es gibt auch den „Waldorfkindergarten“ für jüngere Kinder und die „Waldorfpädagogik“ als Bezeichnung für das gesamte Erziehungskonzept.
BEISPIEL
Sie hat sich intensiv mit der Waldorfpädagogik beschäftigt, bevor sie ihr Kind anmeldete.
Vergleichen mit
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Waldorfschule vs Privatschule
„Privatschule“ und „Waldorfschule“ können leicht verwechselt werden, weil viele Waldorfschulen auch private Schulen sind. „Privatschule“ sagt aber vor allem etwas über den Träger und die Finanzierung: Die Schule wird nicht vom Staat betrieben und oft muss man Schulgeld zahlen. „Waldorfschule“ sagt dagegen etwas über die Art des Unterrichts und die pädagogische Richtung. Wenn man über Kosten, Träger oder staatlich gegen privat spricht, passt „Privatschule“. Wenn man über das besondere Schulkonzept nach Rudolf Steiner spricht, ist „Waldorfschule“ genauer.
Waldorfschule
An der Waldorfschule spielen Musik, Kunst und Handwerk eine große Rolle.
Privatschule
Die Eltern haben sich über die Kosten der Privatschule informiert.