
der Weg
Eine Strecke oder ein angelegter Bereich, auf dem man zu Fuß oder mit einem Fahrzeug von einem Ort zu einem anderen gelangt.
Der Weg durch den Wald ist nach dem Regen sehr rutschig.
Weg
der Weg, die Wege
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Eine Strecke oder ein angelegter Bereich, auf dem man zu Fuß oder mit einem Fahrzeug von einem Ort zu einem anderen gelangt.
Der Weg durch den Wald ist nach dem Regen sehr rutschig.

Die Richtung oder Strecke, die man zu einem bestimmten Ziel nehmen muss.
Welchen Weg müssen wir zum Bahnhof nehmen?

Eine Möglichkeit oder Methode, mit der man ein Ziel erreichen kann.
Geduld ist oft der beste Weg zu einer guten Lösung.

Die Entfernung zwischen zwei Orten oder Zielen, besonders im Hinblick darauf, wie weit sie voneinander entfernt sind.
Bis zum nächsten Dorf ist es noch ein weiter Weg.

Die persönliche oder berufliche Entwicklung eines Menschen und die Entscheidungen, die ihn durch sein Leben führen.
Sie ist ihren eigenen Weg gegangen und hat sich als Ärztin verwirklicht.

Unterwegs sein und sich zu einem bestimmten Ziel bewegen.
Ich bin schon auf dem Weg und komme in zehn Minuten.

Jemanden oder etwas behindern, weil man sich an einer ungünstigen Stelle befindet.
Die Kiste ist mitten im Flur und steht allen im Weg.

Einer Person oder einer unangenehmen Sache bewusst ausweichen.
Seit dem Streit geht er seiner Nachbarin aus dem Weg.

Jemandem zeigen oder erklären, in welche Richtung er gehen muss; übertragen auch: jemanden anleiten.
Der Polizist wies den Touristen den Weg zum Rathaus.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Wege |
| Genitiv | des Wegs |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Weg | die Wege |
| Akkusativ | den Weg | die Wege |
| Dativ | dem Weg | den Wegen |
| Genitiv | des Wegs des Weges | der Wege |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Für einen konkreten Pfad verwendet man „Weg“ häufig mit Verben wie „führen“, „verlaufen“ oder „entlanggehen“. So beschreibt man, wo der Weg beginnt, endet oder durch welches Gebiet er führt.
Der Weg führt vom Dorf bis zu einem kleinen See.
Wenn „Weg“ die Route zu einem Ziel bezeichnet, stehen häufig Verbindungen wie „den Weg nehmen“, „nach dem Weg fragen“ oder „jemandem den Weg zeigen“.
Am Marktplatz fragte ich eine Passantin nach dem Weg zum Museum.
Für eine Methode oder Möglichkeit steht „Weg“ oft mit „zu“ und dem Dativ. Die Struktur „ein Weg zu etwas“ bezeichnet eine Methode, mit der man ein Ziel erreichen kann.
Regelmäßige Pausen sind ein guter Weg zu mehr Konzentration.
Bei der Entfernung wird „Weg“ häufig mit Adjektiven wie „weit“, „lang“ oder „kurz“ verbunden. Für den Ausgangspunkt steht oft „von“, für den Zielpunkt „bis zu“ oder „nach“.
Den weiten Weg vom Bahnhof bis zum Hotel sind wir zu Fuß gegangen.
Für die persönliche Entwicklung ist die feste Verbindung „seinen eigenen Weg gehen“ besonders typisch. Auch „einen beruflichen Weg einschlagen“ beschreibt eine bewusste Entwicklung.
Nach dem Abitur schlug sie einen ganz anderen beruflichen Weg ein als ihre Eltern.
In der Wendung „auf dem Weg sein“ steht das Ziel meist mit „zu“ und dem Dativ oder mit „nach“ und einem Ortsnamen. Die Präposition „auf“ bleibt dabei erhalten.
Ich bin auf dem Weg zum Supermarkt.
In der Wendung „jemandem im Weg sein“ steht die betroffene Person im Dativ. „Im Weg“ beschreibt dabei eine Position, die eine Bewegung oder Tätigkeit behindert.
Du bist mir im Weg, wenn ich den Tisch verschieben möchte.
Die feste Wendung lautet „jemandem aus dem Weg gehen“. Die Person, der man ausweicht, steht im Dativ.
Seit dem Konflikt geht sie ihrem ehemaligen Kollegen aus dem Weg.
In „jemandem den Weg weisen“ steht die Person im Dativ und „den Weg“ im Akkusativ. Die Wendung kann eine konkrete Richtungsangabe oder eine übertragene Anleitung bezeichnen.
Die erfahrene Kollegin wies dem neuen Mitarbeiter den Weg durch das komplizierte Verfahren.