
wehmütig
Von stillem, oft mit Erinnerungen verbundenem Schmerz oder einer leisen Traurigkeit erfüllt.
Beim Anblick des alten Hauses wurde sie wehmütig.
wehmütig – wehmütiger – am wehmütigsten
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Von stillem, oft mit Erinnerungen verbundenem Schmerz oder einer leisen Traurigkeit erfüllt.
Beim Anblick des alten Hauses wurde sie wehmütig.
| Grundform | wehmütig |
|---|---|
| Komparativ | wehmütiger |
| Superlativ | am wehmütigsten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an wehmütig.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an wehmütig.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an wehmütig.
„Wehmütig“ gehört zur Wortfamilie von „Wehmut“. Der Bestandteil „Weh“ weist auf einen inneren Schmerz oder eine stille Traurigkeit hin und hilft, die Bedeutung zu erschließen.
Der wehmütige Blick aus dem Zugfenster zeigte, wie schwer ihr der Abschied fiel.
Häufige Verbindungen sind „wehmütige Erinnerungen“, „ein wehmütiger Rückblick“ und „wehmütig an etwas zurückdenken“. Das Adjektiv steht besonders oft bei Erinnerungen, Abschieden und vergangenen Zeiten.
Bei seinem wehmütigen Rückblick auf die Schulzeit musste er lächeln.
Mit „wehmütig“ stehen häufig die Muster „wehmütig werden“ und „jemanden wehmütig machen“. Dabei kann ein Ereignis, ein Ort oder eine Erinnerung den beschriebenen Gefühlszustand auslösen.
Wenn er alte Lieder hört, wird er immer ein bisschen wehmütig.
Die Fotos aus seiner Kindheit machten ihn wehmütig.