der Wels
Ein großer, in Europa heimischer Süßwasserfisch mit charakteristischen Bartfäden am Maul, auch Waller genannt.
Der Angler hat einen riesigen Wels aus dem See gezogen.

Wels
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Ein großer, in Europa heimischer Süßwasserfisch mit charakteristischen Bartfäden am Maul, auch Waller genannt.
Der Angler hat einen riesigen Wels aus dem See gezogen.

Die beiden Bedeutungen sind durch den Kontext klar getrennt. Spricht man über Fische, Angeln oder Gewässer, ist der Fisch gemeint. In historischen oder sprachwissenschaftlichen Texten kann die veraltete Völkerbezeichnung vorkommen.
Im See leben viele Fische, darunter auch große Welse.
Wenn vom Fisch die Rede ist, wird „Wels“ oft mit Verben wie „fangen“, „angeln“ oder „ziehen“ kombiniert. Da diese Fische sehr groß werden können, hört man oft die Kombination „ein riesiger Wels“.
Dem Angler gelang es, einen zwei Meter langen Wels aus dem Fluss zu ziehen.
Die Bezeichnung „Wels“ für Kelten oder Romanen ist heute veraltet und wird nur noch im historischen Kontext verwendet. Man sollte sie nicht für moderne Franzosen oder Italiener benutzen.
In alten Chroniken werden die Nachbarvölker oft als „Welschen“ bezeichnet.
„der Wels“ und „der Hecht“ sind beide Süßwasserfische und können deshalb leicht verwechselt werden. Beide leben in Flüssen oder Seen und können groß werden. Ein Wels hat aber typische Bartfäden am Maul und wirkt oft breit und schwer. Ein Hecht ist ein Raubfisch mit langem Körper und großem Maul. Wenn man über den Fisch mit Bartfäden spricht, sagt man „Wels“. Bei dem langen, schnellen Raubfisch passt „Hecht“.

Am Ufer zeigt der Angler den Kindern einen großen Wels mit langen Bartfäden.
Im klaren See schwimmt ein Hecht langsam zwischen den Pflanzen.