Ein Ort, eine Stätte oder ein Denkmal von außergewöhnlichem universellem Wert für die gesamte Menschheit, das von der UNESCO offiziell anerkannt und geschützt wird. Es kann sich um Bauwerke, Städte oder auch Naturlandschaften handeln.
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Der Kölner Dom wurde 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist aus drei Teilen zusammengesetzt: „Welt“, „Kultur“ und „Erbe“. Es beschreibt also wörtlich ein Erbe von kulturellem Wert für die ganze Welt.
BEISPIEL
Das Wattenmeer ist ein einzigartiges Weltnaturerbe, nicht nur ein Weltkulturerbe.
Typische Verben
Im Zusammenhang mit „Weltkulturerbe“ werden oft bestimmte Verben verwendet: Eine Stätte wird „zum Weltkulturerbe erklärt“ oder „als Weltkulturerbe anerkannt“. Außerdem kann etwas „zum Weltkulturerbe gehören“ oder „auf der Liste des Weltkulturerbes stehen“.
BEISPIEL
Viele Länder hoffen, dass ihre Denkmäler als Weltkulturerbe anerkannt werden.
Feste Verbindung
Da die UNESCO über die Anerkennung entscheidet, wird das Wort sehr häufig als „UNESCO-Weltkulturerbe“ verwendet. Diese Kombination ist in Texten und Nachrichten sehr verbreitet.
BEISPIEL
Die Speicherstadt in Hamburg ist das jüngste UNESCO-Weltkulturerbe in Deutschland.
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Weltkulturerbe vs Welterbe
„Weltkulturerbe“ und „Welterbe“ hängen beide mit besonders schützenswerten Stätten der UNESCO zusammen. „Welterbe“ ist der weitere Begriff: Dazu gehören kulturell wichtige Orte, aber auch Naturstätten. „Weltkulturerbe“ ist genauer, wenn es um Kultur geht, also zum Beispiel um alte Städte, Bauwerke oder Denkmäler. Lernende können die Wörter verwechseln, weil viele bekannte Orte beides im weiteren Sinn betreffen. Wenn man nicht weiß, ob Kultur oder Natur gemeint ist, passt „Welterbe“ oft besser. Wenn klar ein kultureller Ort gemeint ist, ist „Weltkulturerbe“ genauer.
Weltkulturerbe
Die Altstadt von Bamberg gehört zum Weltkulturerbe.
Welterbe
Auf der Reise besuchen wir mehrere Orte, die zum Welterbe der UNESCO gehören.