
weniger
In geringerer Menge, Zahl oder Häufigkeit; das Gegenteil von mehr.
Seit dem Umzug sehe ich meine alten Freunde weniger.
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In geringerer Menge, Zahl oder Häufigkeit; das Gegenteil von mehr.
Seit dem Umzug sehe ich meine alten Freunde weniger.

In geringerem Maß oder mit geringerer Intensität; das Gegenteil von stärker oder intensiver.
Nach der Behandlung tut die Wunde weniger weh.

Drückt aus, dass etwas weniger auf das Erste als auf das Zweite zutrifft; gemeint ist eher das Zweite.
Das ist weniger ein Problem des Geldes als der Zeit.

Ungefähr; in gewissem, aber nicht genau bestimmtem Maß.
Der Plan ist mehr oder weniger fertig.
Wenn du mit „weniger“ einen direkten Vergleich ausdrückst, schließt du die Vergleichsgröße mit „als“ an. Das gilt sowohl für Mengen als auch für Eigenschaften.
Heute waren weniger Gäste da als gestern.
Die Prüfung war weniger schwierig als erwartet.
„Weniger“ kann direkt vor einem Nomen stehen: Bei zählbaren Dingen steht das Nomen dabei im Plural, bei Stoffen und abstrakten Mengen meist im Singular. Typische Verbindungen sind „weniger Autos“, „weniger Wasser“ und „weniger Zeit“.
Seit der Sperrung fahren weniger Autos durch unsere Straße.
Mit dem neuen Duschkopf verbrauchen wir weniger Wasser.
Mit „immer weniger“ beschreibst du eine Menge oder Häufigkeit, die im Laufe der Zeit weiter abnimmt. Die Verbindung passt deshalb gut zu Entwicklungen und Veränderungen.
Seit er im Homeoffice arbeitet, fährt er immer weniger mit dem Auto.
„Weniger“ steht direkt vor einem Adjektiv oder einem Wort, das die Art einer Handlung beschreibt. Mit „etwas“, „deutlich“ oder „viel“ vor „weniger“ kannst du zusätzlich angeben, wie groß der Unterschied ist.
Beim zweiten Gespräch war sie deutlich weniger nervös.
In „weniger … als …“ sollten die beiden gegenübergestellten Teile grammatisch zusammenpassen, etwa zwei Nomengruppen oder zwei Infinitivgruppen. „Weniger“ steht vor dem ersten Teil, „als“ vor dem zweiten.
Sie ist weniger Sängerin als Schauspielerin.
Im Urlaub geht es mir weniger darum, viel zu sehen, als darum, mich zu erholen.
Mit „mehr oder weniger“ lässt du bewusst offen, wie vollständig etwas zutrifft. Die Wendung steht häufig vor Angaben wie „fertig“, „klar“ oder „zufrieden“ und macht die Aussage weniger eindeutig.
Mit dem Ergebnis sind wir mehr oder weniger zufrieden, auch wenn einige Details noch nicht stimmen.