Die Fähigkeit eines Unternehmens, einer Volkswirtschaft oder einer Person, sich im Vergleich zu Konkurrenten erfolgreich zu behaupten und am Markt zu bestehen. Sie wird durch Faktoren wie Preis, Qualität, Innovation und Effizienz bestimmt.
beispiel
Durch die Modernisierung der Produktion konnte das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigern.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses lange Wort lässt sich gut zerlegen: Es besteht aus „Wettbewerb“ und „Fähigkeit“. Es beschreibt also die „Fähigkeit“, im „Wettbewerb“ zu bestehen.
BEISPIEL
Innovation ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit.
Typische Verbindungen
„Wettbewerbsfähigkeit“ wird oft mit Verben kombiniert, die eine Veränderung ausdrücken. Häufige Formulierungen sind die „Wettbewerbsfähigkeit steigern“, „verbessern“, „stärken“ oder „sichern“.
BEISPIEL
Die Regierung will die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft stärken.
Register
Dieses Wort gehört zur Fachsprache der Wirtschaft und Politik. Man verwendet es, wenn man über den Erfolg von Unternehmen oder ganzen Volkswirtschaften im globalen oder lokalen Markt spricht.
BEISPIEL
In der Debatte ging es um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
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Wettbewerbsfähigkeit vs Leistungsfähigkeit
„Leistungsfähigkeit“ und „Wettbewerbsfähigkeit“ beschreiben beide eine Art Fähigkeit zum Erfolg. „Leistungsfähigkeit“ meint allgemein, wie gut jemand oder etwas eine Aufgabe erfüllen kann. Das kann auch eine Maschine, ein Mensch oder ein Team sein. „Wettbewerbsfähigkeit“ meint dagegen, wie gut jemand oder ein Unternehmen im Vergleich zu anderen bestehen kann, besonders am Markt. Die Wörter können verwirren, weil hohe Leistungsfähigkeit oft hilft, wettbewerbsfähig zu sein. Aber „Wettbewerbsfähigkeit“ braucht immer den Vergleich mit Konkurrenten.
Wettbewerbsfähigkeit
Durch bessere Qualität will die Firma ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Leistungsfähigkeit
Bei großer Hitze sinkt die Leistungsfähigkeit vieler Menschen.