das Wohlergehen
Der Zustand von körperlicher, seelischer und sozialer Gesundheit, Sicherheit und Zufriedenheit einer Person oder einer Gruppe.
Das oberste Ziel der Eltern ist das Wohlergehen ihrer Kinder.

Wohlergehen
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Der Zustand von körperlicher, seelischer und sozialer Gesundheit, Sicherheit und Zufriedenheit einer Person oder einer Gruppe.
Das oberste Ziel der Eltern ist das Wohlergehen ihrer Kinder.

Das Wort setzt sich aus „wohl“ und dem nominalisierten Verb „ergehen“ zusammen. Es leitet sich von der Formulierung „jemandem ergeht es wohl“ ab und beschreibt den Zustand, dass es jemandem gut geht.
Mir liegt dein Wohlergehen sehr am Herzen.
Sehr häufig wird „Wohlergehen“ mit einem Genitiv oder einem Possessivpronomen verwendet, um zu klären, um wessen Wohl es geht. Beispiele sind „das Wohlergehen der Mitarbeiter“ oder „unser aller Wohlergehen“.
Die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung haben oberste Priorität.
Häufige Wendungen sind „für das Wohlergehen sorgen“, „zum Wohlergehen beitragen“ oder dass einem etwas „am Herzen liegt“. Oft wird es auch mit Adjektiven wie „körperlich“ oder „seelisch“ kombiniert.
Gute Arbeitsbedingungen tragen zum Wohlergehen der Angestellten bei.
„das Glück“ und „das Wohlergehen“ können beide mit einem guten Zustand eines Menschen zu tun haben. „Glück“ meint eher ein starkes Gefühl von Freude und Zufriedenheit. „Wohlergehen“ ist breiter und ruhiger: Es geht um Gesundheit, Sicherheit und darum, dass es jemandem insgesamt gut geht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides positiv ist. In persönlichen Gefühlen klingt „Glück“ natürlicher. Wenn man über Gesundheit, Schutz oder die Lebenslage einer Person oder Gruppe spricht, passt „Wohlergehen“ besser.

Die Eltern sorgen sich um das Wohlergehen ihrer Kinder.
Nach der guten Nachricht sah man meiner Freundin das Glück sofort an.