wiederentdecken
Etwas, das vergessen, verloren oder unbeachtet war, erneut finden oder sich seiner wieder bewusst werden. Dies kann sich auf Orte, Objekte, Fähigkeiten oder Gefühle beziehen.
Im Urlaub habe ich meine Liebe zum Lesen wiederentdeckt.

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Etwas, das vergessen, verloren oder unbeachtet war, erneut finden oder sich seiner wieder bewusst werden. Dies kann sich auf Orte, Objekte, Fähigkeiten oder Gefühle beziehen.
Im Urlaub habe ich meine Liebe zum Lesen wiederentdeckt.

Das Verb setzt sich aus „wieder“ (erneut) und „entdecken“ zusammen. Die Bedeutung ist daher sehr logisch: etwas, das man schon kannte oder hatte, erneut für sich zu entdecken.
Nach langer Zeit habe ich meine Leidenschaft für das Klavierspielen wiederentdeckt.
„Wiederentdecken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „wieder“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Nebensatz steht das ganze Verb am Ende und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Er entdeckt seine alte Heimatstadt gerade neu für sich wieder.
Oft wird das Verb mit abstrakten Dingen verwendet, die man verloren oder vergessen hatte. Typische Objekte sind „eine Leidenschaft“, „ein Hobby“, „die Liebe zu etwas“ oder „eine Fähigkeit“.
Im Urlaub am Meer hat sie ihre Freude am Schwimmen wiederentdeckt.
„vergessen“ und „wiederentdecken“ bilden hier einen Gegensatz im Umgang mit Erinnerungen oder Dingen. Bei „vergessen“ ist etwas nicht mehr im Gedächtnis oder wird nicht mehr beachtet. „Wiederentdecken“ bedeutet, dass man etwas später erneut findet oder sich wieder daran erinnert. Das kann ein Ort, ein Gegenstand, eine Fähigkeit oder ein Gefühl sein. Der Unterschied ist also die Richtung: „vergessen“ entfernt etwas aus der bewussten Erinnerung, „wiederentdecken“ bringt es zurück.

Nach vielen Jahren hat Maria ihre Freude am Zeichnen wiederentdeckt.
Zu Hause vergesse ich oft, wo ich meine Schlüssel hingelegt habe.