der Wind
Eine spürbare, natürliche Luftbewegung im Freien.
Heute weht ein kalter Wind aus Osten.

Wind
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Eine spürbare, natürliche Luftbewegung im Freien.
Heute weht ein kalter Wind aus Osten.

Das Wort „Wind“ ist ein sehr produktives Grundwort. Man findet es in vielen zusammengesetzten Nomen, die mit Wetter, Energie oder Kleidung zu tun haben, wie zum Beispiel „Windrad“, „Windkraft“ oder „Windjacke“.
In Norddeutschland gibt es viele Windräder zur Stromerzeugung.
Wenn man über das Wetter spricht, wird „Wind“ oft mit den Verben „wehen“ oder „blasen“ verwendet. Wenn der Wind beginnt, sagt man, er „kommt auf“; wenn er schwächer wird, „lässt er nach“.
Am Meer weht fast immer ein starker Wind.
Die Redewendung „von etwas Wind bekommen“ bedeutet, eine geheime Information zu erfahren. Die Information, von der man erfährt, steht dabei im Dativ nach der Präposition „von“.
Wie hat die Chefin von unseren Plänen Wind bekommen?
Wenn man einen Ratschlag „in den Wind schlägt“, ignoriert man ihn bewusst. Der Ratschlag oder die Warnung ist dabei das Akkusativobjekt des Satzes.
Ich habe ihn gewarnt, aber er hat meinen Rat in den Wind geschlagen.
In einem medizinischen Kontext oder wenn man über Babys spricht, kann „Wind“ (oft im Plural „Winde“) Blähungen bedeuten. Der Zusammenhang mit dem Körper oder der Verdauung macht die Bedeutung klar.
Das Baby weint, weil es starke Winde hat.
„die Luft“ und „der Wind“ haben beide mit dem Gas um uns herum zu tun. „Luft“ meint das, was wir atmen und was überall um uns ist. „Wind“ meint Luft, die sich draußen spürbar bewegt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Wind aus Luft besteht. Wenn es um Atmen, frische Luft oder schlechte Luft in einem Raum geht, passt „Luft“. Wenn man eine Bewegung im Freien fühlt, passt „Wind“.

Am Meer war der Wind so stark, dass wir kaum sprechen konnten.
Nach dem Lüften ist die Luft im Zimmer viel besser.