
wir
Personalpronomen der 1. Person Plural im Nominativ. Es bezeichnet eine Gruppe, die den Sprecher einschließt.
Morgen fahren wir zu unseren Großeltern.
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Personalpronomen der 1. Person Plural im Nominativ. Es bezeichnet eine Gruppe, die den Sprecher einschließt.
Morgen fahren wir zu unseren Großeltern.

Wird verwendet, um eine allgemeine Aussage über eine große Gruppe (z.B. die Gesellschaft, die Menschheit) zu treffen oder ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen (inklusives Wir).
Wir müssen als Gesellschaft besser auf die Umwelt achten.

Wird von einer einzelnen Person verwendet, um sich selbst zu bezeichnen, typischerweise von Monarchen (Pluralis Majestatis) oder von Autoren in wissenschaftlichen Texten (Autorenplural).
In diesem Artikel zeigen wir, dass die bisherige Annahme falsch ist.
Wenn „wir“ das Subjekt in einem Satz ist, endet das konjugierte Verb fast immer auf „-en“. „Wir“ bezeichnet immer eine Gruppe, in der die sprechende Person eingeschlossen ist.
Wir lernen zusammen Deutsch.
In Reden oder allgemeinen Aussagen wird „wir“ oft verwendet, um eine große Gruppe (z.B. die Bürger eines Landes, die Menschheit) einzubeziehen. Es erzeugt ein Gefühl von Gemeinschaft und gemeinsamer Verantwortung.
Wir müssen mehr für den Klimaschutz tun.
In wissenschaftlichen und akademischen Texten verwendet ein einzelner Autor oft „wir“ statt „ich“. Das wirkt weniger persönlich und soll den Leser in die Argumentation einbeziehen.
Wie wir im nächsten Abschnitt zeigen werden, ist diese Hypothese korrekt.
Ein einzelner Autor kann sich mit ich oder wir bezeichnen. Ich wirkt persönlich und bezeichnet den Sprecher direkt. Wir ist als Autorenplural besonders in wissenschaftlichen Texten möglich und schafft mehr Distanz, obwohl nur eine Person schreibt.

In diesem wissenschaftlichen Artikel untersuchen wir die Folgen des Klimawandels.
In diesem Artikel untersuche ich die Folgen des Klimawandels.