es
Dient als Stellvertreter (Pronomen) für ein einzelnes Nomen im Sächlich-Geschlecht (Neutrum), sowohl im Nominativ als auch im Akkusativ.
Das ist mein neues Fahrrad. Es war ziemlich teuer.

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Dient als Stellvertreter (Pronomen) für ein einzelnes Nomen im Sächlich-Geschlecht (Neutrum), sowohl im Nominativ als auch im Akkusativ.
Das ist mein neues Fahrrad. Es war ziemlich teuer.

Man muss zwei Arten von „es“ unterscheiden. Das Platzhalter-„es“ am Satzanfang verschwindet, wenn ein anderes Wort an Position 1 steht. Das feste „es“ für Wetter, Zeit oder in Wendungen wie „es gibt“ muss immer im Satz bleiben.
Es kommt ein Gast. -> Ein Gast kommt.
Das Pronomen „es“ ersetzt ein sächliches Nomen (ein „das“-Wort). Man verwendet es, um Wiederholungen zu vermeiden.
Ich habe ein neues Handy gekauft. Es hat eine sehr gute Kamera.
Für allgemeine Aussagen über das Wetter, die Tageszeit, Geräusche oder das Wohlbefinden wird das unpersönliche „es“ als Subjekt verwendet. Es bezieht sich nicht auf eine bestimmte Sache.
Es ist kalt draußen.
Wenn das eigentliche Subjekt des Satzes weiter hinten steht, kann „es“ als Platzhalter die erste Position im Satz einnehmen. Dies wird oft in der geschriebenen oder formelleren Sprache verwendet.
Es ist noch Suppe von gestern da.
„Es“ kann sich auf den Inhalt eines ganzen vorherigen Satzes oder einer Idee beziehen. In dieser Funktion fasst „es“ eine komplette Information zusammen.
Die Prüfung war sehr schwer, aber sie hat es geschafft.
Die Wendung „es gibt“ ist sehr häufig und bedeutet „existieren“. Wichtig ist, dass das Nomen, das folgt, immer im Akkusativ steht. Dies ist ein häufiger Fehler.
In unserer Stadt gibt es einen großen Park.
„das“ und „es“ können beide auf eine sächliche Sache oder auf einen ganzen Inhalt verweisen. Deshalb können sie leicht verwechselt werden. „das“ benutzt man oft, wenn man etwas zeigt, betont oder genauer bestimmt: „Das ist wichtig.“ Außerdem steht „das“ als Artikel vor einem neutralen Nomen oder als Relativpronomen in einem Nebensatz. „es“ ersetzt meistens ein neutrales Nomen oder einen bekannten Inhalt, ohne ihn stark zu betonen. Es klingt oft natürlicher, wenn die Sache schon genannt wurde. Eine einfache Orientierung ist: Vor einem Nomen steht „das“, als ruhiger Ersatz im Satz oft „es“. Wenn man etwas besonders zeigen oder hervorheben will, passt eher „das“.

Sie hat das Formular im Zug gelesen und es später ihrer Familie gezeigt.
Vor dem Termin ist das noch nicht ganz klar.