
wirbeln
Sich schnell und kreisend in der Luft bewegen, meist von leichten Dingen wie Blättern, Schnee oder Staub.
Der Herbstwind ließ die bunten Blätter durch die Luft wirbeln.
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Sich schnell und kreisend in der Luft bewegen, meist von leichten Dingen wie Blättern, Schnee oder Staub.
Der Herbstwind ließ die bunten Blätter durch die Luft wirbeln.

Sich sehr schnell um die eigene Achse drehen.
Die Eiskunstläuferin kann unglaublich schnell auf dem Eis wirbeln.

Sich schnell, lebhaft und scheinbar ungeordnet hin und her bewegen.
Die Kinder wirbelten aufgeregt durch das ganze Haus.

Auf einer Trommel einen sehr schnellen, gleichmäßigen Schlagrhythmus erzeugen (einen Trommelwirbel schlagen).
Der Schlagzeuger wirbelte vor dem großen Finale auf seiner Snare-Drum.
Das Verb „wirbeln“ ist eng mit dem Nomen „der Wirbel“ (Strudel, Wirbelsturm) verwandt. Es beschreibt eine schnelle, kreisende oder chaotische Bewegung, die an einen Wirbel erinnert.
Ein kleiner Wirbel aus Staub tanzte über die Straße.
Das Perfekt wird mit „sein“ gebildet, wenn eine Bewegung mit Ortswechsel beschrieben wird (z.B. Blätter, Personen). Es wird mit „haben“ gebildet, wenn die Bewegung an einem Ort stattfindet (z.B. eine Tänzerin, die sich dreht, oder ein Trommler).
Die Schneeflocken sind wild durcheinander gewirbelt.
In dieser Bedeutung sind die Subjekte typischerweise leichte, unbelebte Dinge, die vom Wind bewegt werden. Dazu gehören „Blätter“, „Schnee“, „Staub“, „Funken“ oder „Papier“.
Als das Feuer ausbrach, wirbelten Funken durch die Nacht.
Wenn Personen „wirbeln“, beschreibt das eine sehr schnelle, energiegeladene und oft ungeordnete Bewegung. Besonders häufig wird es für spielende Kinder oder tanzende Menschen verwendet.
Nach der Party wirbelten die Gäste noch lange über die Tanzfläche.
Im musikalischen Kontext bedeutet „wirbeln“ einen Trommelwirbel zu schlagen. Oft wird das Instrument mit der Präposition „auf“ und dem Dativ genannt.
Der Schlagzeuger wirbelte auf seiner Trommel, um die Spannung zu steigern.
Beide Wörter können eine Drehung um die eigene Achse ausdrücken. Drehen passt auch für langsame oder kontrollierte Bewegungen, während wirbeln eine besonders schnelle, lebhafte Drehung hervorhebt. Für eine ruhige Bewegung genügt drehen, bei hohem Tempo und viel Bewegung ist wirbeln passender.

Die Tänzerin wirbelt sich schnell um die eigene Achse.
Die Tänzerin dreht sich langsam um die eigene Achse.