Die ökonomische Leistungsfähigkeit und Stärke einer Volkswirtschaft, einer Region oder eines Unternehmens. Sie wird oft anhand von Kennzahlen wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Produktivität oder der Exportstärke gemessen.
beispiel
Die Wirtschaftskraft des Landes hängt stark von seiner innovativen Industrie ab.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist eine Zusammensetzung aus „die Wirtschaft“ und „die Kraft“. Es beschreibt also wörtlich die Stärke oder Leistungsfähigkeit einer Ökonomie.
BEISPIEL
Die Wirtschaftskraft der Region hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Sprachlicher Kontext
„Wirtschaftskraft“ ist ein Begriff aus der Fach- und Schriftsprache. Man verwendet ihn vor allem in Texten über Politik, Finanzen und Ökonomie, seltener in der alltäglichen Umgangssprache.
BEISPIEL
In der politischen Debatte ging es um die Stärkung der nationalen Wirtschaftskraft.
Typische Verbindungen
Oft wird die Wirtschaftskraft „gestärkt“, „gesteigert“ oder „gemessen“. Häufig bezieht sie sich auf ein Land oder eine Region, z.B. „die Wirtschaftskraft Deutschlands“.
BEISPIEL
Neue Technologien sollen die Wirtschaftskraft des Unternehmens steigern.
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Wirtschaftskraft vs Leistungsfähigkeit
„Leistungsfähigkeit“ und „Wirtschaftskraft“ hängen zusammen, wenn es um die Stärke und Leistung von Unternehmen, Regionen oder Ländern geht. „Leistungsfähigkeit“ ist allgemeiner und kann sich auf Menschen, Maschinen, Organisationen oder Systeme beziehen. „Wirtschaftskraft“ ist spezieller: Sie beschreibt die wirtschaftliche Stärke, zum Beispiel wie viel eine Region produziert, exportiert oder verdient. Für eine Person oder ein einzelnes Gerät sagt man normalerweise nicht „Wirtschaftskraft“. Wenn es um Wirtschaft und Geld in größerem Rahmen geht, ist „Wirtschaftskraft“ genauer.
Wirtschaftskraft
Die Wirtschaftskraft der Region ist durch neue Unternehmen gewachsen.
Leistungsfähigkeit
Die Leistungsfähigkeit der kleinen Firma hängt stark von ihren erfahrenen Mitarbeitern ab.