Der wirtschaftliche Wert des Geldes, gemessen an der Menge an Waren und Dienstleistungen, die man für eine Geldeinheit kaufen kann. Eine hohe Inflation führt zu einer sinkenden Kaufkraft.
beispiel
Trotz der Gehaltserhöhung ist die reale Kaufkraft der Angestellten wegen der gestiegenen Preise gesunken.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „der Kauf“ (von kaufen) und „die Kraft“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich die „Kraft“ oder Fähigkeit, die man hat, um Dinge zu kaufen.
BEISPIEL
Eine hohe Inflation schwächt die Kaufkraft der Bevölkerung.
Typische Verbindungen
„Kaufkraft“ wird oft mit Verben kombiniert, die eine Veränderung beschreiben, wie „steigen“, „sinken“, „zunehmen“ oder „abnehmen“. Man kann die Kaufkraft auch „stärken“ oder „schwächen“.
BEISPIEL
Durch die Lohnerhöhung soll die Kaufkraft der Arbeitnehmer gestärkt werden.
Kontext Wirtschaft
Dieses Wort ist ein Fachbegriff aus der Wirtschaft. Man findet es häufig in Nachrichten und Diskussionen über Themen wie Inflation, Gehälter und Preise.
BEISPIEL
Ökonomen analysieren die Entwicklung der Kaufkraft in Europa.
Vergleichen mit
confusable
Kaufkraft vs Wirtschaftskraft
„die Kaufkraft“ und „die Wirtschaftskraft“ klingen ähnlich, weil beide mit Geld und Wirtschaft zu tun haben. „Kaufkraft“ sagt, wie viel man für Geld kaufen kann. Wenn Preise steigen, sinkt die Kaufkraft. „Wirtschaftskraft“ beschreibt dagegen, wie stark eine Wirtschaft, eine Region oder ein Unternehmen insgesamt ist. Dabei geht es um Leistung, Produktion, Arbeit und Erfolg. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide auf „-kraft“ enden und wirtschaftlich klingen. Bei Preisen, Einkommen und dem Wert von Geld passt „Kaufkraft“; bei der Stärke einer Region oder Firma passt „Wirtschaftskraft“.
Kaufkraft
Durch die hohen Preise hat die Kaufkraft vieler Familien abgenommen.
Wirtschaftskraft
Die Wirtschaftskraft der Region ist gewachsen, weil viele neue Firmen gekommen sind.