wovor
Leitet eine direkte oder indirekte Frage ein und fragt nach dem Gegenstand einer Furcht, Warnung oder Scheu.
Wovor fürchtest du dich am meisten?

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Leitet eine direkte oder indirekte Frage ein und fragt nach dem Gegenstand einer Furcht, Warnung oder Scheu.
Wovor fürchtest du dich am meisten?

„Wovor“ ist ein Pronominaladverb und eine feste Verbindung aus „wo“ und der Präposition „vor“. Es ersetzt die Kombination „vor was?“ in Fragen und „vor dem/das“ in Relativsätzen, wenn man sich auf eine Sache oder einen Sachverhalt bezieht.
Wovor hast du Angst?
„Wovor“ wird nur für Sachen, Ideen oder Situationen verwendet. Wenn Sie nach einer Person fragen oder sich auf eine Person beziehen, müssen Sie die Präposition „vor“ mit dem entsprechenden Frage- oder Relativpronomen verwenden.
Vor wem hat er dich gewarnt?
„Wovor“ wird mit Verben verwendet, die eine feste Verbindung mit der Präposition „vor“ haben. Dazu gehören zum Beispiel „Angst haben vor“, „sich fürchten vor“, „warnen vor“ und „sich schützen vor“.
Wovor soll dieses neue Gesetz die Bürger schützen?
Ob „wovor“ eine Frage einleitet oder einen Relativsatz, erkennen Sie am Satzbau. Eine Frage mit „wovor“ steht oft am Satzanfang und der Satz endet mit einem Fragezeichen. Ein Relativsatz mit „wovor“ folgt direkt auf das Nomen, das er beschreibt, und leitet einen Nebensatz ein.
Wovor läuft das Kind weg?
„warum“ und „wovor“ leiten beide Fragen ein, aber sie fragen nach verschiedenen Dingen. Mit „warum“ fragt man nach dem Grund oder der Ursache: Man möchte wissen, weshalb etwas passiert. Mit „wovor“ fragt man nach einer Sache, vor der jemand Angst hat, sich schützt oder gewarnt wird. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit „w“ beginnen und in Fragen stehen. Der einfache Unterschied ist: „warum“ fragt nach dem Grund, „wovor“ fragt nach dem Objekt der Angst, Warnung oder Vorsicht.

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