
der Zipfel
Das spitz zulaufende Ende von etwas, zum Beispiel von einem Tuch, einer Wurst oder einer Mütze.
Die Katze spielte mit dem Zipfel der Tischdecke.
Zipfel
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Das spitz zulaufende Ende von etwas, zum Beispiel von einem Tuch, einer Wurst oder einer Mütze.
Die Katze spielte mit dem Zipfel der Tischdecke.

Ein kleiner, abgelegener oder vorspringender Teil eines Gebiets oder Landes.
Sie wohnen im hintersten Zipfel des Tals, wo kaum jemand hinkommt.

Eine umgangssprachliche Wendung, die bedeutet, jemanden gerade noch zu fassen oder zu erwischen.
Der Dieb rannte weg, aber der Polizist konnte ihn noch am Zipfel kriegen.
Um zu sagen, wovon etwas der Zipfel ist, verwendet man meist den Genitiv oder die Präposition „von“. Beides ist grammatikalisch korrekt.
Pass auf, der Zipfel deiner Jacke hängt aus der Autotür.
In der geografischen Bedeutung wird „Zipfel“ oft mit Adjektiven wie „klein“, „abgelegen“, „entlegen“ oder „hinterster“ kombiniert, um die Abgeschiedenheit eines Ortes zu betonen.
Sein Heimatdorf liegt in einem entlegenen Zipfel der Alpen.
Die Redewendung „jemanden am Zipfel kriegen“ ist eine feste Einheit. Sie bedeutet, eine Person gerade noch zu fassen zu bekommen, die eigentlich schon fast entkommen war.
Ich dachte, er wäre schon weg, aber ich habe ihn am Ausgang noch am Zipfel gekriegt.
Die Wendung „jemanden am Zipfel kriegen“ gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten würde man sie eher vermeiden.
Beeil dich, sonst kriegen wir den Bus nicht mehr am Zipfel!
Spitze und Zipfel können beide ein spitz zulaufendes Ende bezeichnen. Spitze meint meist den äußersten schmalen Punkt eines Gegenstands. Zipfel bezeichnet eher ein kleines Endstück, das absteht oder herunterhängt, etwa bei einem Tuch oder einer Mütze.

Der Zipfel des Tuchs hängt über die Tischkante.
Die Spitze des Bleistifts ist nach dem Schreiben stumpf.