der Zufall
Ein Ereignis, das ohne erkennbare Absicht, ohne Plan oder ohne ersichtlichen Grund eintritt.
Es war reiner Zufall, dass ich sie nach so vielen Jahren wiedergetroffen habe.

Zufall
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Ein Ereignis, das ohne erkennbare Absicht, ohne Plan oder ohne ersichtlichen Grund eintritt.
Es war reiner Zufall, dass ich sie nach so vielen Jahren wiedergetroffen habe.

Das Wort setzt sich aus „zu“ und „Fall“ zusammen. Die wörtliche Idee ist, dass einem etwas „zufällt“, also ohne Plan oder Absicht geschieht.
Dass wir uns im Urlaub getroffen haben, war ein unglaublicher Zufall.
Vom Nomen „der Zufall“ leitet sich das Adjektiv und Adverb „zufällig“ ab. Es beschreibt, dass etwas ohne Plan geschieht.
Ich habe sie zufällig in der Stadt gesehen.
„Zufall“ wird oft mit Adjektiven kombiniert, die das Ereignis bewerten. Häufige Wendungen sind „ein reiner Zufall“, „ein glücklicher Zufall“ oder „ein dummer Zufall“.
Es war ein glücklicher Zufall, dass der Arzt sofort zur Stelle war.
Die Wendung „durch Zufall“ funktioniert wie ein Adverb und steht oft am Satzanfang oder in der Satzmitte. Steht sie auf Position 1, folgt das Verb direkt danach.
Durch Zufall fand ich die Lösung des Problems.
In der festen Wendung „nichts dem Zufall überlassen“ steht das Wort „Zufall“ immer im Dativ. Die Konstruktion bedeutet, dass man alles sehr genau plant.
Für ihre Prüfungsvorbereitung hat sie nichts dem Zufall überlassen.
„das Glück“ und „der Zufall“ können beide beschreiben, dass etwas nicht geplant war. „Zufall“ ist neutral: Etwas passiert ohne Absicht oder Plan, es kann gut, schlecht oder unwichtig sein. „Glück“ meint einen positiven Zufall, also dass etwas gut für jemanden ausgeht. Darum kann man die Wörter verwechseln, wenn etwas unerwartet passiert. Die einfache Regel ist: Nicht jeder Zufall ist Glück, aber Glück kann ein guter Zufall sein.

Durch Zufall traf ich meine alte Nachbarin im Supermarkt.
Der Fahrer hatte Glück, weil niemand verletzt wurde.