jemandem/etwas zugutekommen
Für jemanden oder etwas von Vorteil oder Nutzen sein. Es bedeutet, dass eine Situation oder Handlung positive Auswirkungen hat.
Die großzügige Spende wird den Kindern im Krankenhaus zugutekommen.

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Für jemanden oder etwas von Vorteil oder Nutzen sein. Es bedeutet, dass eine Situation oder Handlung positive Auswirkungen hat.
Die großzügige Spende wird den Kindern im Krankenhaus zugutekommen.

Das Wort „zugute“ wird fast nie allein verwendet. Es ist ein fester Bestandteil der trennbaren Verben „zugutekommen“ und „sich etwas zugutehalten“.
Die Erfahrung aus dem Praktikum wird dir im Studium zugutekommen.
Man kann sich das Wort als „zu Gute“ vorstellen. Etwas kommt jemandem „zu Gute“, also zu seinem Vorteil. Diese Herkunft hilft, die positive Bedeutung zu verstehen.
Die neue Straße kommt vor allem den Pendlern zugute.
Bei „zugutekommen“ steht die Person oder Sache, die den Vorteil erhält, immer im Dativ. Das, was den Vorteil bringt, ist das Subjekt des Satzes.
Die längeren Öffnungszeiten kommen den Berufstätigen zugute.
Die Wendung „sich etwas zugutehalten“ ist reflexiv. Das Reflexivpronomen „sich“ steht dabei im Dativ, und das, was man sich anrechnet, steht im Akkusativ.
Sie kann sich zugutehalten, das Projekt allein abgeschlossen zu haben.
„helfen“ und „zugutekommen“ beschreiben beide, dass etwas einen positiven Nutzen hat. „helfen“ ist direkter: Eine Person unterstützt jemanden, oder etwas wirkt gegen ein Problem. „zugutekommen“ benutzt man eher, wenn ein Vorteil bei jemandem oder etwas ankommt, oft als Ergebnis einer Handlung oder Situation. Man sagt zum Beispiel, dass Geld, Erfahrung oder eine Entscheidung jemandem zugutekommt. Im Alltag klingt „helfen“ einfacher und persönlicher, „zugutekommen“ etwas formeller und sachlicher.

Die Spende kommt den Kindern im Sportverein zugute.
Die neue Übung hilft mir, die Grammatik besser zu verstehen.