zuhalten
Etwas mit den Händen oder einem Gegenstand bedecken und geschlossen halten, um etwas am Ein- oder Austreten zu hindern. Oft reflexiv oder mit Körperteilen verwendet.
Sie musste sich die Ohren zuhalten, weil die Musik so laut war.

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Etwas mit den Händen oder einem Gegenstand bedecken und geschlossen halten, um etwas am Ein- oder Austreten zu hindern. Oft reflexiv oder mit Körperteilen verwendet.
Sie musste sich die Ohren zuhalten, weil die Musik so laut war.

„Zuhalten“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht in Hauptsätzen am Satzende und wird im Infinitiv mit „zu“ direkt vor „halten“ geschrieben.
Er hält sich die Nase zu.
Wenn man sich selbst einen Körperteil zuhält, wird eine reflexive Konstruktion mit Dativ verwendet: Das Reflexivpronomen steht im Dativ, der Körperteil im Akkusativ.
Halte dir die Augen zu, nicht schauen!
In der häufigsten Bedeutung wird „zuhalten“ mit Körperteilen verwendet, die Öffnungen sind. Typische Beispiele sind „die Ohren“, „die Nase“, „den Mund“ oder „die Augen“.
Als sie den starken Geruch roch, hielt sie sich sofort die Nase zu.
In der Bedeutung „sich zubewegen“ wird „zuhalten“ immer mit der Präposition „auf“ und einem Akkusativobjekt verwendet. Diese Verwendung ist heute seltener.
Das Auto hielt direkt auf uns zu.
„bedecken“ und „zuhalten“ können beide bedeuten, dass etwas über einer Öffnung oder Fläche liegt. „bedecken“ ist allgemeiner: Eine Oberfläche wird verdeckt, oft ohne dass man etwas festhält. „zuhalten“ benutzt man, wenn man eine Öffnung mit der Hand oder einem Gegenstand geschlossen hält. Dabei will man meistens verhindern, dass etwas hinein- oder herauskommt, zum Beispiel Luft, Wasser, Rauch oder ein Geräusch. Wenn es nur um Verdecken geht, passt „bedecken“. Wenn etwas aktiv geschlossen gehalten wird, ist „zuhalten“ genauer.

Beim Husten hält sich das Kind den Mund zu.
Wegen der Kälte bedeckt eine Folie die jungen Pflanzen im Garten.