
zukünftig
Als Adjektiv: Bezieht sich auf die Zukunft oder wird in der Zukunft stattfinden.
Unsere zukünftige Strategie muss die Digitalisierung stärker berücksichtigen.
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Als Adjektiv: Bezieht sich auf die Zukunft oder wird in der Zukunft stattfinden.
Unsere zukünftige Strategie muss die Digitalisierung stärker berücksichtigen.

Als Adverb: In der Zukunft; von nun an.
Zukünftig werden alle Anträge nur noch online eingereicht.
„Zukünftig“ leitet sich direkt vom Nomen „die Zukunft“ ab. Durch die Endung „-ig“ wird das Nomen zu einem Adjektiv, das „die Zukunft betreffend“ bedeutet.
Alle zukünftigen Entscheidungen werden im Team getroffen.
Die Funktion im Satz ist entscheidend: Als Adjektiv steht „zukünftig“ vor einem Nomen und wird dekliniert. Als Adverb steht es oft am Satzanfang, wird nicht dekliniert und bewirkt, dass das Verb direkt danach auf Position 2 folgt.
Der zukünftige Chef wurde heute vorgestellt.
Als Adjektiv wird „zukünftig“ oft mit Nomen kombiniert, die Pläne, Personen oder Orte beschreiben. Typische Beispiele sind „zukünftige Projekte“, „mein zukünftiger Mann“ oder „der zukünftige Wohnort“.
Sie freut sich auf ihre zukünftige Arbeit in der neuen Abteilung.
Als Adverb wird „zukünftig“ häufig in formellen oder offiziellen Kontexten wie Ankündigungen, Regeln oder Geschäftskorrespondenz verwendet. Es klingt etwas formeller als „in Zukunft“.
Zukünftig ist das Parken auf diesem Gelände verboten.
„Kommend“ hebt hervor, dass etwas als Nächstes in der zeitlichen Reihenfolge folgt. „Zukünftig“ ordnet etwas allgemeiner der Zukunft zu, ohne es als unmittelbar nächsten Fall zu kennzeichnen. Deshalb ist die nächste Sitzung die „kommende“, während mehrere spätere Sitzungen „zukünftige“ Sitzungen sind.

Zukünftige Sitzungen sollen online stattfinden.
Die kommende Sitzung findet am Montag im Büro statt.