der Zimmermann
Ein Handwerker, der Holzkonstruktionen, insbesondere Dachstühle und Fachwerkhäuser, baut und repariert. Der Plural lautet „Zimmerleute“.
Der Zimmermann hat den neuen Dachstuhl für das Haus errichtet.

Zimmermann
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Ein Handwerker, der Holzkonstruktionen, insbesondere Dachstühle und Fachwerkhäuser, baut und repariert. Der Plural lautet „Zimmerleute“.
Der Zimmermann hat den neuen Dachstuhl für das Haus errichtet.

Das Wort setzt sich aus „Zimmer“ und „Mann“ zusammen. Historisch baute dieser Handwerker nicht nur einzelne Zimmer, sondern das gesamte Holzgerüst eines Hauses, das man früher als „Gezimmer“ bezeichnete.
Für den Bau des Dachstuhls brauchen wir einen erfahrenen Zimmermann.
Das Nomen „Zimmermann“ ist eng mit dem Verb „zimmern“ verwandt, das „etwas aus Holz bauen oder konstruieren“ bedeutet. Die Tätigkeit des Zimmermanns ist also das „Zimmern“.
Er hat ein kleines Vogelhaus für den Garten gezimmert.
Der Beruf des Zimmermanns hat eine lange Tradition in Deutschland. Dazu gehört eine typische Arbeitskleidung (Zunftkleidung) und das „Richtfest“, ein Fest, das gefeiert wird, wenn der Dachstuhl eines Hauses fertig ist.
Beim Richtfest hielt der Zimmermann eine kurze Rede.
„der Zimmermann“ und „der Schreiner“ sind beide Handwerker, die mit Holz arbeiten. Der Unterschied liegt vor allem in der Art der Arbeit. Ein Zimmermann baut und repariert große Holzkonstruktionen, zum Beispiel Dachstühle oder Teile von Fachwerkhäusern. Ein Schreiner stellt eher Möbel, Türen, Fenster oder andere genaue Holzarbeiten her oder repariert sie. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Berufe mit Holz zu tun haben. Wenn es um das Dach oder den Hausbau mit großen Balken geht, passt „Zimmermann“ eher. Wenn es um Möbel oder Innenausbau geht, klingt „Schreiner“ natürlicher.

Für den neuen Dachstuhl braucht die Familie einen erfahrenen Zimmermann.
Der Schreiner baut für die Küche einen passenden Holzschrank.