
zuweilen
Manchmal, gelegentlich. Es ist eine etwas gehobenere oder formellere Alternative zu „manchmal“.
Zuweilen gehe ich nach der Arbeit noch im Park spazieren.
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Manchmal, gelegentlich. Es ist eine etwas gehobenere oder formellere Alternative zu „manchmal“.
Zuweilen gehe ich nach der Arbeit noch im Park spazieren.
Das Wort setzt sich aus „zu“ und „Weilen“ zusammen. „Eine Weile“ bedeutet „eine Zeit lang“. „Zuweilen“ bedeutet also wörtlich „zu Zeiten“ oder „manchmal“.
Er fühlt sich zuweilen etwas einsam in der neuen Stadt.
Als Adverb kann „zuweilen“ an Position 1 stehen, dann folgt das Verb an Position 2. Es kann aber auch nach dem konjugierten Verb in der Satzmitte stehen.
Zuweilen scheint die Sonne auch im Winter sehr stark.
„Zuweilen“ gehört zur gehobenen Sprache. Man findet es häufiger in geschriebenen Texten, wie Literatur oder Berichten, als in der alltäglichen gesprochenen Sprache.
Der Autor verwendet zuweilen sehr komplexe Satzstrukturen.
Mitunter und zuweilen sagen beide, dass etwas manchmal geschieht. Mitunter ist im normalen heutigen Sprachgebrauch weniger markiert, während zuweilen etwas gehobener oder altmodischer klingt. Für ein gewöhnliches Gespräch passt eher mitunter; in einem formelleren oder literarischeren Text kann zuweilen passend sein.

Zuweilen trinkt meine Nachbarin nach der Arbeit noch einen Kaffee mit mir.
Mitunter trinkt meine Nachbarin nach der Arbeit noch einen Kaffee mit mir.