im Zweifelsfall
Eine feste Wendung, die bedeutet „wenn man unsicher ist“ oder „falls Zweifel bestehen“. Sie leitet eine Handlungsempfehlung für eine unklare Situation ein.
Im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Experten zu Rate ziehen.

Zweifelsfall
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Eine feste Wendung, die bedeutet „wenn man unsicher ist“ oder „falls Zweifel bestehen“. Sie leitet eine Handlungsempfehlung für eine unklare Situation ein.
Im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Experten zu Rate ziehen.

Das Wort setzt sich aus „der Zweifel“ und „der Fall“ zusammen, verbunden mit einem Fugen-s. Es beschreibt also wörtlich einen „Fall des Zweifels“.
Bei einem Zweifelsfall entscheidet oft eine kleine Regel.
Die häufigste Verwendung ist die feste Wendung „im Zweifelsfall“. Steht diese adverbiale Bestimmung am Satzanfang, folgt das Verb direkt danach auf Position 2.
Im Zweifelsfall frage ich lieber noch einmal nach.
Die allgemeine Redewendung lautet „im Zweifelsfall“. Wenn das Wort hingegen mit einem Artikel wie „ein“ oder „dieser“ verwendet wird, ist ein konkreter, spezifischer Fall von Unsicherheit gemeint.
Im Zweifelsfall ist es besser, vorsichtig zu sein.
Ein konkreter Zweifelsfall wird oft mit Verben wie „klären“, „prüfen“ oder „entscheiden“ kombiniert. Es geht darum, die Unsicherheit aufzulösen.
Wir müssen diesen Zweifelsfall schnell klären, bevor wir weitermachen.
„der Zweifel“ und „der Zweifelsfall“ haben beide mit Unsicherheit zu tun. „Zweifel“ meint eher das Gefühl oder den Gedanken, dass etwas vielleicht nicht stimmt oder nicht sicher ist. „Zweifelsfall“ meint eine konkrete Situation, in der man unsicher ist und entscheiden muss, was man tun soll. Besonders häufig ist die Wendung „im Zweifelsfall“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide vom gleichen Grundwort kommen. Praktisch kann man sich merken: Man hat Zweifel, aber im Zweifelsfall handelt man vorsichtig oder fragt nach.

Im Zweifelsfall rufst du besser beim Arzt an.
Nach dem Gespräch hatte Anna Zweifel, ob ihre Entscheidung richtig war.