zweitstark
An zweiter Stelle in Bezug auf Stärke, Macht, Einfluss oder Anteil stehend.
Mit 25 Prozent der Stimmen wurde die Partei die zweitstärkste Kraft im Parlament.

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An zweiter Stelle in Bezug auf Stärke, Macht, Einfluss oder Anteil stehend.
Mit 25 Prozent der Stimmen wurde die Partei die zweitstärkste Kraft im Parlament.

Das Wort setzt sich aus einer Ordnungszahl („zweit-“ von „zweite“) und einem Adjektiv („stark“) zusammen. Dieses Muster ist produktiv, z.B. „drittgrößte Stadt“ oder „viertschnellster Läufer“.
Deutschland hat die drittgrößte Volkswirtschaft in der Eurozone.
Dieses Adjektiv wird fast immer in der Superlativform verwendet: „der/die/das zweitstärkste“. Die Grundform „zweitstark“ ist sehr selten.
Die Opposition wurde bei der Wahl die zweitstärkste Kraft.
„Zweitstark“ wird oft in Kontexten wie Politik, Wirtschaft oder Sport verwendet. Typische Nomen sind „Partei“, „Kraft“, „Fraktion“ oder „Wirtschaftsmacht“.
Nach dem Zusammenschluss sind sie der zweitstärkste Konkurrent auf dem Markt.
„zweitrangig“ und „zweitstark“ können verwechselt werden, weil beide mit „zweit-“ beginnen. Sie gehören aber zu verschiedenen Bereichen. „zweitrangig“ bedeutet, dass etwas weniger wichtig ist als etwas anderes. Es geht um Priorität. „zweitstark“ bedeutet, dass etwas bei Stärke, Macht, Einfluss oder Anteil auf dem zweiten Platz steht. Es geht also um eine messbare oder vergleichbare Stärke. Ein Thema kann zweitrangig sein, weil es nicht wichtig genug ist. Eine Partei, ein Team oder ein Marktteilnehmer kann zweitstark sein, weil nur einer stärker ist.

Die zweitstarke Partei gewann viele Stimmen, aber nicht die Wahl.
Im Gespräch war die genaue Farbe des Produkts nur zweitrangig.