der Aberglaube
Der Glaube an übernatürliche Kräfte, Vorzeichen oder magische Zusammenhänge, der nicht auf Vernunft oder wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.
Es ist nur Aberglaube, dass eine schwarze Katze von links Unglück bringt.

Aberglaube
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Der Glaube an übernatürliche Kräfte, Vorzeichen oder magische Zusammenhänge, der nicht auf Vernunft oder wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.
Es ist nur Aberglaube, dass eine schwarze Katze von links Unglück bringt.

Das Wort besteht aus „Aber-“ und „Glaube“. Die alte Vorsilbe „Aber-“ bedeutet hier so viel wie „falsch“ oder „verkehrt“. „Aberglaube“ ist also wörtlich ein „falscher Glaube“.
Viele alte Traditionen basieren auf Aberglauben.
Das zugehörige Adjektiv ist „abergläubisch“. Es beschreibt eine Person, die an solche nicht-rationalen Zusammenhänge glaubt.
Meine Großmutter ist sehr abergläubisch und hat Angst vor schwarzen Katzen.
Eine sehr häufige Wendung ist „aus Aberglauben“, um den Grund für eine Handlung zu nennen. Auch die Konstruktion „Es ist Aberglaube, dass ...“ wird oft verwendet, um eine bestimmte Vorstellung zu beschreiben.
Er klopft dreimal auf Holz, aber nur aus Aberglauben.
„die Religion“ und „der Aberglaube“ können beide mit übernatürlichen Vorstellungen zu tun haben. „Religion“ meint aber einen Glauben oder ein Glaubenssystem, oft mit Ritualen, Regeln und einer Gemeinschaft. „Aberglaube“ meint den Glauben an Vorzeichen, Glückszeichen oder magische Zusammenhänge, zum Beispiel dass eine schwarze Katze Unglück bringt. Die Wörter können verwechselt werden, weil beides nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann. Trotzdem ist „Aberglaube“ meist enger und oft kritisch gemeint. „Religion“ ist neutraler und beschreibt einen Glauben als Ganzes.

Viele halten es für Aberglaube, dass Freitag der 13. Unglück bringt.
Für sie ist Religion ein wichtiger Teil ihres Lebens.